Königsberg — Bei zwei Bürgerversammlungen - am heutigen Mittwoch für die Bürger der Stadt Königsberg und am Donnerstag, 5. Februar, für die Bürger der Stadtteile - soll es um die Kosten für die Abwasserbeseitigung in Königsberg gehen. Themen sind die Verbesserungsbeiträge und die neue Entwässerungssatzung. Die Zusammenkünfte finden in der Rudolf-Mett-Halle jeweils ab 19 Uhr statt. Die Aufteilung in zwei Termine sei erforderlich, um den zu erwartenden Zuhörern ausreichend Platz in der Halle sicherzustellen, teilt die Verwaltung mit.
Verbesserungsmaßnahmen bei der Entwässerung in Königsberg und den Stadtteilen gehen mit erheblichen Investitionen einher. Über die Umlegung der Kosten und die anstehende Verbesserungsbeitragssatzung war bereits in der Bürgerversammlung Anfang Dezember diskutiert worden.
Dabei war der Vorschlag entstanden, die anzuschließenden Stadtteile Junkersdorf und später Römershofen durch ein "Eintrittsgeld" an den Erstellungskosten der Kläranlage zu beteiligen. Dann solle man die weiterhin erforderlichen Maßnahmen im Stadtgebiet globalisieren und auf alle beitragspflichtigen Grundstückseigentümer umlegen. Auf dieser Basis und auf Grundlage der Zeitwerte der Entwässerungseinrichtungen können nun die fälligen Gebührensätze realistisch kalkuliert werden. sn