Zehn Mitglieder des Rehabilitations- und Gesundheitssportvereins Forchheim haben in diesem Jahr das Deutsche Sportabzeichen errungen und wurden nun von der Stadt Forchheim für diese großartige Leistung ausgezeichnet.
Stadtrat Udo Schönfelder (CSU) freute sich (in Vertretung von Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD)), die Ehrungen im Sitzungssaal der Stadt in der Schulstraße 3 überreichen zu dürfen. Am Wettkampf beteiligten sich Gerhard Much, der zum neunten Mal das Goldabzeichen ablegte, Maria Schneider (zwölfmal Gold), Winfried Kraus (einmal Gold), Gerhard Schneider (18 mal Gold), Peter Mader (einmal Gold), Beatrice Mayer (fünfmal Gold), Udo Schönfelder, Manfred Jänisch (je viermal Gold), Philipp Stirnweiß (zweimal Gold) und Andreas Heim, der bereits zum 26. Mal das goldene Sportabzeichen bekam. Martin Jänisch, der zum Ehrungstermin nicht kommen konnte, wurde das Bronzeabzeichen verliehen.
Die Teilnehmer wurden in vier Disziplinen, nämlich Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft und Koordination geprüft. Weil Schwimmen, Hallensport und Nordic Walking zum wöchentlichen Programm des Forchheimer Rehabilitations- und Gesundheitssportverein gehören, gab es keine Probleme, die Anforderungen auch mit Handicap zu meistern. Seit 26 Jahren hat der Verein das Sportabzeichen in seine Vereinsarbeit aufgenommen. Andreas Heim, damals schon Wettkampfteilnehmer, hat heuer mit 87 Jahren in den Disziplinen Ausdauer und Schnelligkeit hervorragende Leistungen erbracht, zum Beispiel 200 Meter Schwimmen in 6,03 Minuten, gefordert waren 7,04 Minuten. Auch Manfred Jänisch lag mit 3000 Metern in 16,4 Minuten deutlich unter der Zeit. Spitze in der Disziplin Kraft war Gerhard Much, er warf den Medizinball 11,5 Meter weit.


Lohn für Fleiß im Training

"Die hervorragenden Leistungen sind der Lohn für den Trainingsfleiß der Sportgruppe", betonte Sportabzeichenprüfer Gerhard Schneider. Zum ersten Mal seit Abnahme des Sportabzeichens habe man Inklusionsarbeit geleistet, so Schneider weiter. So haben zwei Personen ohne Behinderung an der Trainingsphase und Prüfung teilgenommen.
Für die Ablegung des Sportabzeichens für Menschen mit Behinderung ist übrigens keine Mitgliedschaft im Rehabilitations- und Gesundheitssportverein erforderlich.
Der Verein lädt auch nichtbehinderte Menschen zur Teilnahme am Training und an der Leistungsfeststellung ein. red