Im vergangenen Jahr war der FC Lichtenfels noch im Halbfinale am ASV Wunsiedel gescheitert. Am Samstag gelang den B-Senioren der "Korbmacher" im Endspiel der Hallenbezirksmeisterschaft die Revanche. Sie setzten sich mit 6:5 nach 7-Meter-Schießen durch, nachdem es in der regulären Spielzeit 2:2 gestanden hatte. Der ASV wurde somit wie im Vorjahr Vizemeister. Das Turnier fand in der Kronacher Dreifachhalle statt.
In der Gruppe A setzte sich ohne Punktverlust der FC Lichtenfels durch. Kurios war, dass die Siegtreffer der Lichtenfelser jeweils in den letzten Sekunden fielen. Ein Sieg und ein Remis genügten der SpVgg Oberkotzau zum Weiterkommen.
Die Gruppe B war sehr ausgeglichen, und ersten die letzten Spiele entschieden über die Platzierungen. Letztendlich musste eine Sondertabelle über die ersten Plätze entscheiden. Neben dem ASV Wunsiedel kam auch der SV Neuses weiter, der sich im letzten Spiel sogar eine Niederlage mit einem Tor gegen den SV Friesen leisten konnte. Der FC Eintracht Münchberg blieb ohne Niederlage, wurde aber mit drei Punkten Letzter.
Die Halbfinals zwischen dem FC Lichtenfels und dem SV Neuses sowie dem ASV Wunsiedel und der SpVgg Oberkotzau waren von der Taktik geprägt. Es ergaben sich kaum Chancen, und wenn überhaupt dann waren die guten Torhüter zu Stelle. So endeten beide Spiele torlos und mussten im 7-Meter-Schießen entschieden werden.
Hier setzte sich zunächst der FC Lichtenfels mit 4:3 gegen Neuses durch, da zwei Neuseser den Ball neben das Tor schossen und ein Lichtenfelser am Neuseser Torhüter scheiterte. Das zweite Halbfinale gewann der ASV Wunsiedel, da alle fünf Schützen verwandelten und zwei Oberkotzauer Spielern die Nerven versagten (5:3).


Endspiel

FC Lichtenfels -
ASV Wunsiedel 6:5 n.S.

Wunsiedel nahm sofort das Heft in die Hand und ging bereits in der 2. Minute durch Schneider in Führung. Nur eine Minute später erhöhte Ayhan Budan auf 2:0. Die Lichtenfelser gaben sich jedoch nicht geschlagen, und durch einen Weitschuss erzielt Torhüter Werner Treubel in der 5. Minute den Anschlusstreffer zum 1:2. Das 2:2 gelang Hucke (7.). Keine der beiden Mannschaften konnte in der restlichen Spielzeit und auch in der dreiminütigen Verlängerung die Entscheidung herbeiführen, und so musste das 7-Meter-Schießen über den Titel entscheiden. Hier siegte der FC Lichtenfels mit 6:5, da zwei Wunsiedler scheiterten und beim FC nur ein Spieler nicht verwandeln konnte.
Torschützenkönige mit je drei Treffern wurden Matthias Franz (FC Eintracht Münchberg) und Jürgen Schneider (ASV Wunsiedel). Zum besten Spieler wurde Ayhan Budan vom ASV Wunsiedel gekürt. Zum besten Torwart wurde Patrick Popp vom SV Neuses gewählt. Alle erhielten eine Trophäe.
Die Siegerehrung führten Bezirksvorsitzender Karlheinz Bram und Kreisjuniorenleiter Michael Deuerling durch. Sie dankten den Mannschaften vor allem für die sehr faire Spielweise. Es gab keinerlei persönliche Strafen, was auch den guten Leistungen der Schiedsrichter Harald Welsch und Michael Barsties zu verdanken war. Der Sieger erhielt einen Pokal sowie zusätzlich den Wanderpokal. Alle Mannschaften erhielten außerdem noch einen Ball. sn