Frischwasser ab 2015
20 Cent billiger

Wachenroth — Die Jahresabschlüsse der kostenrechnenden Einrichtungen für die Wasserversorung haben durch die Erhöhung der Wassergebühren 2012 beim Wasserverbrauch Kosten in Höhe von bereinigt 25 000 Euro ergeben. Allerdings waren 2013 auch keine größeren Wasserrohrbrüche oder Ähnliches zu verzeichnen, die das Ergebnis gedrückt hätten. Der Marktgemeinderat hat deshalb beschlossen, den Wasserpreis für den Kubikmeter von 1,30 Euro auf 1,10 Euro ab dem Abrechnungsjahr 2015 zu senken. Die Grundgebühr bleibt gleich.
Kubikmeter Abwasser
kostet 2,20 Euro

Wachenroth — Die Entwässerungsanlage schloss mit einem Minus in Höhe von knapp 9000 Euro ab. Da auch in diesem Bereich 2012 die Gebühren angepasst worden sind, liegt das negative Ergebnis im Wesentlichen an der neu einzuholenden wasserrechtlichen Einleitungsgenehmigung für das Regenüberlaufbecken Horbach (10 000 Euro). Der Abwasserpreis bleibt unverändert bei 2,20 Euro je Kubikmeter Abwasser.
Zuschuss für Torzaun, aber nicht für den Funk

Wachenroth — Der FSV Weingartsgreuth möchte Zuschüsse. Die Erneuerung des Torzauns für 2000 Euro, die Erneuerung von Dachrinnen für rund 160 Euro sowie ein Richtfunkset für Internet im Sportheim, notwendig für die Meldung des elektronischen Spielberichtsbogens (ESP) bei Pflichtspielen, für 1200 Euro stehen an. Eine Förderung von 30 Prozent der Anschaffungskosten werde erwartet, teilt der Verein mit. Nach Beratung beschloss der Gemeinderat, für die Anschaffungen des Torzauns und der Dachrinne die üblichen 25 Prozent Zuschuss zu gewähren. Ausgezahlt werden könne das aber erst im Haushaltsjahr 2015. Da die Richtfunkanlage bereits installiert wurde und benutzt wird, kann diese nicht mehr berücksichtigt werden. Die zurückgestellte Auszahlung der Restzuweisung für den Sportheimbau des SV Wachenroth kann jetzt erfolgen. Das Gremium stimmte dem Antrag der Verwaltung zu.
Einleitungserlaubnis kostet 4200 Euro

Wachenroth — Die wasserrechtliche Erlaubnis für das Einleiten von Oberflächenwasser aus den Kanälen im Ortsteil Volkersdorf ist ausgelaufen. Eine erneute Erlaubnis soll für einen Angebotspreis von 4200 Euro erfolgen.
Markt legt finanziellen Grundstock für TG

Wachenroth — Zwischen dem Markt Wachenroth und der Teilnehmergemeinschaft Wachenroth II soll eine Vereinbarung über eine Beteiligung des Markts Wachenroth an einer Grundstockeinlage der Teilnehmergemeinschaft (TG) abgeschlossen werden. Das dient der Liquidität der Teilnehmergemeinschaft während des laufenden Verfahrens, um unnötige Vorfinanzierungen zu vermeiden. Die Einlage wurde auf 29 000 Euro festgesetzt. Die Summe geht nach der Maßnahme an die Gemeinde zurück.
Telefonzelle soll
für Notrufe bleiben

Wachenroth — Da der öffentliche Fernsprecher am Rathaus Wachenroth nur wenig bis gar nicht frequentiert wird, rät die Telekom Deutschland GmbH zum Abbau des Geräts, um unnötige Instandhaltungskosten zu vermeiden. Hierzu muss die Kommune gehört werden. Der Marktgemeinderat beschloss, dass das öffentliche Telefon vor allem für Notrufe durchaus noch von Nutzen sein könne. Die Telekom soll eine Kosten-/Nutzenrechnung vorlegen.
Markt hat 7000 Euro nicht verbraucht

Wachenroth — Kämmerer Markus Schramm teilte mit, dass die Jahresrechnung 2013 mit einem geringen Überschuss und damit einer Zuführung zur Rücklage in Höhe von knapp 7000 Euro abgeschlossen wurde. red