In der Segelflug-Bundesliga verbesserte sich die Mannschaft des Bamberger Aero-Clubs auch in der siebten Wertungsrunde. Nach dem wetterbedingten Ausfall der ersten drei Runden, wodurch sie bis auf den 30. Platz durchgereicht worden waren, machten sie einen weiteren Platz gut und stehen in der Gesamtwertung aktuell auf Position 11.
Horst Singer hatte mit seiner eigenstartfähigen EB29 am ersten Rundentag eine gute Leistung vorgelegt. Nachdem die nahesten Aufwinde erst hinter Lichtenfels standen, hatten die 15-m-Flieger keine Chance, von Bamberg bis dort hin zu gleiten. Singer erreichte mit seiner Maschine der offenen Klasse, die eine Spannweite von 29 m hat, ein Wolkenband, das zwischen Bad Steben und Bischofsheim in der Rhön stand. Mit einem Jojo flog er dort in der Ligazeit von zweieinhalb Stunden eine Strecke von 258,57 km. Indexbereinigt lieferte er so 87,1 Speedpunkte für seinen Verein ab.
Am zweiten Wertungstag zeigten der Youngster und der Senior der Bamberger Mannschaft, was in ihnen und den über 30 Jahre alten Clubklasseflugzeugen des Vereins steckt. Bei niedriger Basis, dauernder Gefahr der Außenlandung, Gewitterwarnung und schwacher Thermik hatten sie die Aufgabe, die Mindeststrecken für eine Ligawertung zu erreichen. Max Dorsch schaffte mit der LS4b unter diesen widrigen Bedingungen beachtliche 151,39 km und steuerte indexbereinigt 58,79 Speedpunkte zum Mannschaftsergebnis bei. Auf dem Heimweg musste er jedoch dem Wetter Tribut zollen und auf dem Flugplatz Haßfurt landen. Franz Hirmke erzielte auf ähnlicher Route mit der DG300 eine Strecke von 144,73 km, nach Index ergab dies 56,21 Punkte.
Durch diese drei Flüge sicherten sich die Leistungspiloten des Aero-Clubs den elften Rundenplatz. Mit den dadurch erreichten zehn Punkten kletterte die Bamberger Mannschaft vom zwölften auf den elften Gesamtplatz. FH