Bad Kissingen — Mit koscherer Schokolade wurden die Teilnehmer des Neubürgerstammtisches in Bad Kissingen von Rolf und Marlies Walter, den Betreuern der Dauerausstellung "Jüdisches Leben in Bad Kissingen" im jüdischen Kulturzentrum in der Promenadenstraße 2, empfangen. Gastreferent an diesem Abend war Izchak Nadel, der viele Jahre als Kantor im jüdischen Hotel "Eden" gearbeitet hat und Fachmann für koschere Küche ist.
Durch seine Funktion als Vertretung für den Würzburger Rabbiner gelang es Nadel über die Speisen auch eine Brücke zu den jüdischen Feiertagen und Gebräuchen zu schlagen. Der Abend wurde besonders auch durch die Anwesenheit von Zwie und Biana Nachemia bereichert, die als Zeitzeugen von ihrem Leben als Juden in Bad Kissingen berichten konnten. Zusätzlich zu den Exponaten durften die Teilnehmer des Stammtisches auch die Synagoge im Obergeschoss besichtigen.
Der Neubürgerstammtisch ist eine Initiative von Dr. Elisabeth Müller vom diagnostischen Veterinärlabor Laboklin und Anita Schmitt von der Akademie Heiligenfeld und findet jeden dritten Donnerstag im Monat an wechselnden Orten statt. Die Motivation dahinter ist es, den Hinzugezogenen den Einstieg in ihrer neuen Wahlheimat zu erleichtern und den Interessenten die Vielfältigkeit Bad Kissingens zu präsentieren. Alteingesessene, die sich an den Gesprächen beteiligen wollen, können sich jederzeit der Runde anschließen.


Führung durch Wildpark Klaushof

Der nächste Stammtisch findet am 17. September im Klaushof statt. Der Leiter, Axel Maunz, begrüßt um 18 Uhr alle Gäste am Eingang des Wildparks, die an einer Führung durch die Parkanlagen teilnehmen möchten. Im Anschluss daran findet ab 19 Uhr noch ein gemeinsames Gespräch in der Gaststube "Forsthaus Klaushof" statt.


Kissinger Buchklub trifft sich

Des weiteren findet am Donnerstag, dem 27. August, um 19 Uhr das allmonatliche Treffen des Kissinger Buchklubs in der Buchhandlung Schöningh statt. Diese Runde von Literaturbegeisterten hat sich aus dem Neubürgerstammtisch herausgebildet. red