von unserer Mitarbeiterin Johanna Eckert

Ebern — Weitere Asylbewerber sind gestern in der Gemeinschaftsunterkunft in Ebern angekommen. Franz Hümmer, Mitarbeiter der Regierung von Unterfranken und verantwortlich für die Gemeinschaftsunterkünfte, freut sich.

Stimmung ist gut in Ebern

Nicht nur weil ihm zufolge die Stimmung im Hause sehr freundlich und friedlich ist. Auch die vielen Nationen bereichern sein Leben. "Seit Jahren fahr' ich kaum noch in den Urlaub. Die ganze Welt kommt ja zu mir."
Gestern begrüßte er mit seinem Mitarbeiter Robert Stoppa Menschen aus Syrien, Äthiopien, Kasachstan und der Ukraine. 56 Frauen, Männer und Kinder aus acht Nationen leben nun in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber und Flüchtlinge in Ebern auf dem Gelände der ehemaligen Bundeswehrkaserne.
16 Betten sind immer noch frei. "Da warten wir auf die Zuweisungen von Zirndorf. Aber täglich können neue Menschen kommen", sagt Hümmer.
Auch Bürgermeister Jürgen Hennemann war wieder dabei, als die Asyl suchenden Menschen ankamen. "Das lasse ich mir nicht nehmen, die Neubürger persönlich zu begrüßen", meinte das Stadtoberhaupt, verteilte Stadtpläne und lud zum gemeinsamen Essen im Gebäude der Arbeiterwohlfahrt ein. Franz Josef Zeheter vom Asylunterstützerkreis machte sich mit den Neuankömmlingen gleich auf den Weg ins Einwohnermeldeamt.