Als "Schweign-Gunda" ist sie bekannt in Wallenfels, die Kunigunde Stumpf. Nun konnte sie im Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth ihren 85. Geburtstag im Kreis ihrer Familie, der Verwandten und Bekannten feiern. Pater Jan Poja überbrachte die Segenswünsche der Pfarrgemeinde, und Bürgermeister Jens Korn (CSU) gratulierte im Namen der Stadt. Für den Besuchsdienst wünschte Marga Spranger alles Gute.
Seit zwei Jahren lebt Gunda Stumpf nun im Heim St. Elisabeth. Sie hat sich gut eingelebt und fühlt sich bestens betreut. Die Beine machen nicht mehr mit und manchmal vergisst sie schon so einiges, aber sie ist ein froher Mensch und feierte zusammen mit ihrem Sohn Michael, dem "Kirchen-Michl", sowie Schwiegertochter Gabi und all ihren Verwandten und Bekannten. Drei Söhne, Bernd, Michael und Hubert, hat sie großgezogen, die Großeltern gepflegt und ist froh, dass zwei Enkel und zwei Urenkel ihre Familie vervollständigen.


Drei Pfarrern geholfen

Früher hat sie die Bastweberei als Heimarbeit betrieben und von 1964 bis 2006 war sie die "gute Seele der Pfarrei", war in der Pfarrkirche als Raumpflegerin, Hilfsmesnerin und Kirchenschmückerin tätig. Drei Pfarrern hat sie in den 42 Jahren in der Pfarrei geholfen und als Ansprechpartnerin für alle Gläubigen, die für den Blumenschmuck spendeten, bleibt die "Schweign-Gunda" stets in Erinnerung. Ihr Mann Otto, der 1964 das Amt des Mesners von seinem Vater übernommen hatte, ist bereits 1980 im Alter von 53 Jahren verstorben. Doch die "Tradition" des Mesners hat ihr Sohn Michael weitergeführt, den seitdem alle nur liebevoll den "Kirchen-Michl" nennen.