Kulmbach — Stabile Mitgliederzahlen, eine gesunde Finanzlage und eine erfolgreiche Vereinsarbeit - die Freunde der Plassenburg zogen bei der Hauptversammlung im Mönchshof-Bräuhaus eine positive Bilanz. Freude herrschte vor allem über die laufende Restaurierung des Christiansportals und des Reiterstandbilds im Kasernenhof.
Die Freunde der Plassenburg bedauerten, dass die Leiterin der Museen der Stiftung Landschaftsmuseum Obermain und Deutsches Zinnfigurenmuseum krankheitsbedingt ausfällt. Nicht zuletzt deshalb sei ein seit 2010 angekündigtes Konzept für die Neustrukturierung dieser Einrichtungen noch nicht auf den Weg gebracht worden.
Dem Verein ist es gelungen, der Schlösserverwaltung die Dringlichkeit der Sanierung des riesigen Löwengemäldes auf den Torflügeln deutlich zu machen. Die Untersuchungen an Holz und Farben werden wohl noch im Herbst starten. Ein anonymer Spender will laut Vorsitzendem Peter Weich dem Verein mit mehreren tausend Euro helfen, die Rekonstruktion der seit mehr als 60 Jahren verschollenen Speere und des Schwerts von den Skulpturen des Christiansportals zu finanzieren.


Buchverkauf angekurbelt

Die Finanzen sind geordnet, wie Kassenwart Harry Weiß mitteilte. Nach 18 Neueintritten in den vergangenen zwölf Monaten zählt der Verein 355 Mitglieder. Peter Weith blickte auf mehr als ein Dutzend Veranstaltungen mit 600 Besuchern im vergangenen Jahr. Ein voller Erfolg sei die Ostereier-Suche. Wie Weith erläuterte, konnte der Buchverkauf des Vereins angekurbelt werden. Bestellungen gingen aus ganz Deutschland ein. Peiln.