Der Seniorenbeirat der Stadt mit seinem Vorsitzenden Walter Mackert informierte sich kürzlich über die Arbeit des Quartiermanagements der Wohnanlage "In der Heimat wohnen".
Bürgermeister Jürgen Kohmann erinnerte daran, dass das Besondere an diesem Konzept die Etablierung eines Quartiersmanagements sei, das sich für die Belange von Senioren, für Menschen mit Behinderung und eine gelingende soziale Nachbarschaft einsetzen möchte. Die beiden Quartiermanagerinnen, Katja Brade und Nadja Motschmann, stellten klar, dass sie sich als Anlaufstelle verstehen würden, die informiert, berät und weiterreichende Unterstützungsangebote vermittelt. Dabei habe man nicht nur die Belange der Hausgemeinschaft im Blick, man wolle auch das nähere Umfeld mit einbeziehen und ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft erreichen.


Aufbau eines Bürgernetzes

Unter Einbeziehung von ehrenamtlichem Engagement wolle man unterschiedliche lokale Personen und Organisationen zusammenführen und so den Aufbau eines Bürgernetzes fördern. Hierzu möchte man diverse Angebote und Veranstaltungen auf den Weg bringen. Insbesondere wolle man eine Projektgruppe mit dem Ziel gründen, aus den Bedürfnissen der Bürger heraus ein integratives senioren- und behindertengerechtes Gesamtkonzept für Bad Staffelstein zu entwickeln. Hierzu suche man Partner.
Walter Mackert erklärte, dass der Seniorenbeirat als Bindeglied zwischen Senioren, Stadtrat und Stadtverwaltung Ansprechpartner für alle Anliegen der Senioren sei und deshalb bei der Projektgrupe auch unterstützend mitwirken wolle. Er selbst sowie Marianne Schreiber schlossen sich der Projektgruppe an.
Der Senioren- und Behindertenbeauftragte erklärte sich auch bereit, regelmäßig an jedem zweiten Mittwoch im Monat von 14 bis 15 Uhr eine Sprechstunde im Gemeinschaftsraum des Quartiersmanagements abzuhalten. Mackert hob auch den jährlichen, von der Stadt ausgerichteten Seniorennachmittag hervor, der sehr gut von den älteren Menschen angenommen werde. Er stellte ebenso klar, dass Kirchen und Vereine ebenfalls viel Seniorenarbeit machen würden und man sich gegenseitig ergänze. thi