In der Hauptsammlung des Angelsportvereins "Petri Heil" 1975 Lichtenfels-Reundorf berichtete Zweiter Vorsitzender Henry Kosok über die Tätigkeiten des Vorstandes und der Mitglieder. Besonders bedankte er sich bei der Familie Hümmer und Tino Röder für die Renovierung der Toilettenanlage an der vereinseigenen Schutzhütte am Waldsee. Zahlreiche Ausgaben in Folge von Reparaturen und Renovierungsarbeiten an der Schutzhütte hätten das Vereinsvermögen im Jahr 2015 erheblich geschmälert.
Anschließend berichteten die Gewässerwarte Georg Leicht und Uwe Bauernschmitt über die Wasserqualität des Waldsees sowie über Besatzmaßnahmen und Auswertung der Fanglisten des Jahres 2014. Sie bescheinigten dem Waldsee eine gute bis sehr gute Wasserqualität. Die Fanglisten zeigten einen deutlichen Rückgang der Fangergebnisse, wobei besonders auffiel dass im Jahr 2014 keine einzige Schleie mehr im Waldsee gefangen worden sei. Dies führen die Verantwortlichen auf das übermäßige Auftreten von fischfressenden Vögeln am Waldsee, vor allem Kormoranen und Fischreihern, zurück.
Größeren Umfang hatte der Tagesordnungspunkt "Sonstiges". Von einigen wurde von der vermehrten Häufung von Vorfällen, vor allem in den Sommermonaten, am Waldsee, im Zusammenhang mit freilaufenden und badenden Hunden und auch Pferden am und im Waldsee berichtet. Die Hinterlassenschaften besonders von Hunden und Pferden am Ufer seien inzwischen unübersehbar. Die uneinsichtigen Tierhalter sähen sich, selbst nach persönlicher Ansprache durch Vereinsmitglieder, nicht veranlasst, ihre Haustiere anzuleinen oder die Hinterlassenschaften ihrer Tiere zu entfernen. Um diese Missstände zu beseitigen, wurde der Vorstand beauftragt, Abhilfe zu schaffen und die rechtlichen Möglichkeiten bis Mitte des Jahres zu prüfen. Es könne nicht sein, dass man als Grundstückseigentümer und Fischereirechtsinhaber an seinem eigenen Grundstück und Gewässer alles hinnehmen muss und jeder tun und lassen könne, was er will, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. red