von unserem Mitarbeiter 
Peter Simon

Herzogenaurach — Nach der herben Auftaktpleite bei den Baskets Vilsbiburg (61:100) wollen es die Regionalliga-Basketballer der TS Herzogenaurach zu Hause besser machen. Umso motivierter empfangen die Longhorns am Samstag um 19.30 Uhr die GGZ Baskets Zwickau in der Sporthalle des Gymnasiums. Auch die Sachsen haben ihr erstes Spiel verloren. Gegen Schwabing München gab es ein 74:81.

TS Herzogenaurach -
GGZ Baskets Zwickau

"Die Niederlage ist verdaut, wir haben unsere Schlüsse daraus gezogen und hart im Training daran gearbeitet. Zudem muss man sehen, dass das Spiel in Vilsbiburg für viele unserer Spieler das erste Regionalligaspiel war und sie sich noch an die Gangart und Atmosphäre in der Liga gewöhnen müssen. Aber der Schock ist nun verdaut und mit unseren Fans im Rücken sollte doch ein gute Chance auf den ersten Saisonsieg bestehen", sagt Longhorns-Trainer Mario Dugandzic.
Das Herzogenauracher Publikum wird sich an etliche neue Gesichter gewöhnen müssen, da aus dem Vorjahr nur noch fünf Spieler dabei sind. Darunter die Leistungsträger Mike Kaiser und Monty Rogers. Dazu kam mit Aufbauspieler Patrick Teka ein Kreativer, der die beiden "Oldhorns" in Szene setzen soll. Der Einsatz von Markus Person (Muskelfaserriss im Oberschenkel) wird sich erst kurz vor dem Spiel entscheiden. Nelson Weidemann und Braslav Turic warten noch immer auf die Freigabe ihrer Vereine.
Der Aufsteiger aus Zwickau wird alles daran setzen, den Longhorns den Abend zu vermiesen - vor allem einer: Andreas Endig, der schon vor zehn Jahren mit Chemnitz gegen die Herzogenauracher antrat und Jahr für Jahr auf die Longhorns trifft, ist auch in dieser Saison in bestechender Form. Gegen Schwabing erzielte er 26 Punkte. "Mit Endig haben sie wohl einen der besten Center der Liga in ihren Reihen", glaubt Dugandzic. Unterstützung erfährt er durch Alexei Andrus, der 13 Zähler beisteuerte, und Robi Gobec, der mit seinem physischen Spiel auch emotionaler Anführer der ansonsten als harte Arbeiter bekannten Zwickauer ist.
"Gegen einen Aufsteiger gehen wir als Favorit ins Spiel, wir dürfen es aber zu keinem Zeitpunkt auf die leichte Schulter nehmen. Wir müssen unser schnelles Fast-Break-Spiel zum Laufen bekommen, sodass wir leichte Körbe erzielen können. Zwickau spielt extrem physisch, ähnlich wie Vilsbiburg, wir sind also gewarnt und werden uns darauf vorbereiten", kündigt Dugandzic an.