Bei den U18-Kreismeisterschaften des Vereins Bamberger Sportkegler landeten Florian Seiler und Lukas Biemüller vom TSV Ebermannstadt auf den Plätzen 2 und 3. Der 18-jährige Seiler startete nach einem hervorragenden Vorlauf (575 Holz) als Führender in den Wettkampf. Mit einem Abstand von 29 Kegeln folgte sein Mannschaftskollege Biemüller, dicht gefolgt von Thomas Schuberth vom FC Eintracht Bamberg.
Den deutlichen Vorsprung musste Seiler allerdings bereits nach den ersten 30 Würfen aufgeben, da er nicht in sein Spiel fand. Danach wurde den Zuschauern auf der gut gepflegten Vier-Bahnen-Anlage der SpVgg Rattelsdorf ein wahrer Krimi mit mehreren Führungswechseln geboten. Nachdem sich Seiler wieder ein kleineres Plus erspielt hatte, wobei auch Biemüller und Schuberth weiter auf einem guten Niveau agierten, hoffte das TSV-Lager auf den Kreismeistertitel. Doch bei den letzten 15 Würfen im Abräumen schlug die Stunde des Thomas Schuberth, der den Vorsprung durch einige Neuner schmelzen ließ und sehr gute 571 Holz vollbrachte. Seiler beendete den Wettkampf mit 531 Zählern und insgesamt 1106 Holz, wodurch er hauchdünn um einen Kegel unterlag. Biemüller hatte 535 Kegel auf die Anzeigetafel gebracht (insgesamt 1081).
Bei den anderen Ebermannstadtern lief es auch nicht wirklich rund: Steffen Wein (17) startete auf Rang 8 liegend in den Endlauf. Dort leistete er sich aber ungewöhnlich viele Fehlwürfe, sodass er bei 504 Kegeln hängen blieb, Neunter wurde und damit knapp die direkte Qualifikation für die Bezirksmeisterschaft verpasste. Der 14-jährige Marco Edelmann, der überraschend in die Top Zwölf des Kreises eingezogen war, startete gut, warf sich jedoch die Kugel an den Knöchel, musste behandelt werden und verlor seinen Rhythmus. Er musste sich mit Rang 12 (458 Holz) zufrieden geben. "Natürlich sind die Jungs jetzt enttäuscht, aber wir hatten noch nie zwei Spieler in den Top Drei einer Meisterschaft", erklärte TSV-Jugendtrainer Michael Parzefall. red