Nach dem tödlichen Verkehrsunfall in der Nacht zum Sonntag, 1. Mai, am Ortseingang von Kirchlauter dauern die von der Staatsanwaltschaft Bamberg geführten Ermittlungen an. Das teilte die Behörde am gestrigen Freitag in einem Schreiben an die Medien mit, das der Oberstaatsanwalt Christopher Rosenbusch unterzeichnet hat.
Zwischenzeitlich liegt nach ihren Angaben das Ergebnis der Blutalkohol-Untersuchung des Rechtsmedizinischen Institutes vor. Demnach stand der 32-jährige Autofahrer "zum Unfallzeitpunkt unter starkem Alkoholeinfluss". Zur Rekonstruktion des Geschehens und zur Feststellung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger von der Staatsanwaltschaft Bamberg mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. Das Ergebnis des Gutachtens wird erst in einigen Wochen vorliegen.
Wie vom Polizeipräsidium Unterfranken berichtet, hatte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Ebern den Wagen des später verunglückten Fahrers in der Unfallnacht gegen 0.30 Uhr in Rentweinsdorf einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen wollen. Nach dem Stand der bisherigen Ermittlungen gaben die Beamten hierzu Anhaltezeichen. Der Fahrer beschleunigte jedoch sein Fahrzeug erheblich und flüchtete außer Sichtweite der Polizeistreife.
Kurze Zeit später entdeckten die Polizeibeamten den Wagen, der zwischenzeitlich am Ortseingang von Kirchlauter verunglückt war. Das Fahrzeug hatte sich mehrfach überschlagen. Der 32-jährige Fahrer starb noch am Unglücksort an den Folgen des Verkehrsunfalls. red