Der Obst- und Gartenbauverein (OGV) Rothenhof-Kipfendorf ernannte den ehemaligen Ersten Vorsitzenden Alexander Jäckel-Helm in Anerkennung seiner besonderen Verdienste zum Ehrenmitglied. "Alexander war viele Jahre die treibende Kraft im Verein", würdigte Erste Vorsitzende Marina Hofmann dessen Verdienste. Renate Lutz wurde für eine 25-jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet.
Die Hauptversammlung des OGV stand ganz im Zeichen des Rückblicks auf ein aktives Vereinsjahr. Marina Hofmann berichtete, mit dem Bauhof habe sie Problemfelder in den beiden Stadtteilen besprochen und Fragen geklärt, was der Verein leisten könne und leisten müsse.


Erfolgreiche Aktion

Die Aktion "Brillen für Dr. Hasselkus" sei ein Erfolg gewesen und noch im Frühjahr werde die Übergabe der Sehhilfen erfolgen, sagte die Erste Vorsitzende.
Die Mitgliederzahlen des OGV sei wegen Wegzügen und Todesfällen auf 125 zurückgegangen, berichtete Hofmann weiter.
Der Posten des Gerätewartes war durch einen Todesfall vakant geworden. Aus der Versammlung konnte jedoch kein Nachfolger gewonnen werden, der die Einlagerung, Ausgabe von Vertikutierer, Häcksler, Baumschere und Spritze und das Kassieren der Leihgebühr übernehmen wollte. Kommissarisch wird dieses Amt durch Wilfried Faber übernommen.
Es sei im vergangenen Jahr nach der harmonischen Wahl sehr viel beim OGV geschehen, lobte Rödentals Erster Bürgermeister Marco Steiner (FW). Es sei eine beeindruckende Arbeit geleistet worden und der Kontakt zum städtischen Bauhof funktioniere sehr gut.
Ohne großen Aufwand, so Steiner, soll die Verkehrsinsel am Eingang zum Rödentaler Stadtteil Rothenhof aufgewertet werden. Dass der OGV den Stadtteil verschönere, komme der Stadt Rödental zugute. Der Zuschuss der Stadt an den OGV sei ein Zeichen der Dankbarkeit, so Steiner. Steiner schlug - eigentlich als Anregung für alle Vereine - vor, dass sich alle Vereine mit einem Flyer präsentieren sollten, um so bei den Neubürgern bekannt zu werden.


Punkt zurückgestellt

Der Tagesordnungspunkt "Satzungsänderung" sah vor, dass bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks das Vermögen des Vereins an die Stadt Rödental, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke in den Stadtteilen Rothenhof und Kipfendorf zu verwenden hat, fallen soll. Da jedoch keine Drei-Viertel-Mehrheit der Mitglieder zusammenkam, wurde dieser Punkt vorerst zurückgestellt. des