Albert Schmidt feierte 90. Geburstag. Der gebürtige Reitscher ist in seinem Heimatort eine prägende Persönlichkeit der Dorfgemeinschaft. Bürgermeister Rainer Detsch gratulierte im Namen der Gemeinde Stockheim und auch im Namen von Landrat Klaus Löffler. Der Bürgermeister dankte für das große ehrenamtliche Engagement des Trägers der Ehrenmedaille der Gemeinde Stockheim.


In zig Ehrenämtern unterwegs

Seit sieben Jahrzehnten ist er im Dienste der Dorfgemeinschaft in verschiedenen Ehrenämtern unterwegs. In der Feuerwehr war er Gruppenführer und übernahm als Schriftführer und Kassier in Doppelfunktion Verantwortung. 15 Jahre war er Vorsitzender und ist heute Ehrenvorsitzender. Dem SV Reitsch ist er seit 55 Jahren als Mitglied treu. Großes Engagement des Jubilars galt und gilt der Kirche. Seit 1990 ist Albert Schmidt bis heute Mesner. 30 Jahre engagierte er sich als Kirchenpfleger und 25 Jahre diente er am Altar als Kommunionhelfer.
Kommunalpolitisch zeigte er als Mitglied im Reitscher Gemeinderat Verantwortung und war von 1972 bis 1974 Zweiter Bürgermeister. Einige Jahre war er auch ehrenamtlich als Hausmeister an der Volksschule Reitsch tätig.
Beruflich war Schmidt gelernte Industriekaufmann in der Ziegelei Marie in Gundelsdorf bis zu ihrer Schließung tätig und von 1978 bis 1990 war er in der Firma Fischer tätig.
Als Jugendlicher von 17 Jahren wurde er im Zweiten Weltkrieg 1944 in den Reichsarbeitsdienst eingezogen und kam einige Tage vor Kriegsende in amerikanische Gefangenschaft in Linz in Österreich. Am 19. Mai 1945 kam er wieder in seine Heimat Reitsch zurück.
1951 schloss er mit Ehefrau Margarete (geborene Fehn) den Bund der Ehe. Aus der Ehe gingen die drei Kinder, Berthold, Martin und Silvia hervor.
Zum Familienkreis gehören heute fünf Enkel und drei Urenkel. Neben der Familie, Vereinen und Verbänden gratulierten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger dem beliebten Jubilar. Im Namen der Pfarrei sprach Pater Waldemar Brysch Glück- und Segenswünsche aus. Den Dank der Kirchenverwaltung und Gratulation der Kirchengemeinde überbrachten Veronika Buckreus, Marion Hoderlein, Gerhard Förtsch und Georg Baumann. eh