Lichtenfels — Die Ligarunde 13 brachte nur schwache Ergebnisse für das Segelflugteam des Aero-Club Lichtenfels. Insgesamt hielt Lichtenfels die Platzierungen, im Verhältnis zur Konkurrenz wurden jedoch in der Tabelle wertvolle Punkte eingebüßt.
Nach Durchzug von verschiedenen Frontensystemen lag der Flugraum der Lichtenfelser Piloten gerade an beiden Wochenendtagen immer im Übergangsbereich von Thermik abschirmenden mittelhohen Wolkenfeldern und wenig Aufwind versprechender Warmluft. Von den Flügen am Samstag kam am Ende kein einziger in die Wertung. Der Sonntag rettete zumindest ein paar Trostpunkte. Das Ergebnis der kurzen Flüge im engen oberfränkischen Bereich war ein schwacher 32. Tagesrang in der Qualifikation zur 2. Liga und Platz 12 in der Landesliga.
Das Rennen wurde diesmal in den Alpen, in Oberschwaben, auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald entschieden. Dort richtete die SFG Stadtlohn ihr jährliches Fluglager aus. Die Stadtlohner konnten mit einem überzeugenden zweiten Tagesrang als bisheriger Spitzenreiter in der Qualifikationsliga voll punkten und zu den Lichtenfelsern auf Platz 2 den Abstand nahezu uneinholbar vergrößern. Zudem sind die Verfolger in der Gesamtwertung bedrohlich nahe aufgerückt.
Gerd Peter Lauer brachte auf der LS 8 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 80,69 km/h eine Strecke von 319 km in die Wertung, Stefan Bohlius auf LS 8 (54,06 km/h) 202 km und Dominik Biesenecker auf der Vereins LS 4 (53,77 km/h) 166 km. Besonders erfreulich war, dass Biesenecker mit seinen 17 Jahren bereits kurz nach seiner Flugscheinprüfung die ersten Punkte für die Mannschaft einflog.
Nach Runde 13 in der Zweitliga-Qualifikation führt die SFG Stadtlohn (430 Punkte) vor dem AC Lichtenfels (386) und der GFS Wasserkuppe (365). In der Landesliga führen immer noch die Lichtenfelser (377) vor dem FC Moosburg (335) und dem FC Eichstätt (310). red