Ebern/Junkersdorf — Die Eberner Polizei hat einen Fall von Hundewelpen-Schmuggel verhindert. Die Tiere sind jetzt in Sicherheit.
Am späten Donnerstagabend fiel einer Streife der Polizeiinspektion Ebern ein ungarischer Mercedes auf, der dann in Junkersdorf an der Weisach kontrolliert wurde. Dabei entdeckte die Polizei, wie die Inspektion mitteilte, im Kofferraum eine Hundebox aus Metall, in der sich acht kleine Labrador-Welpen befanden. Für keines der Tiere war ein gültiger Impfpass vorhanden. Zur Klärung wurden die Hunde und ihr Besitzer auf die Dienststelle in Ebern gebracht. Dort wurden die Welpen mit Wasser und Futter versorgt. Eine Hundeführerin (Schweinfurt) übernahm die Sachbearbeitung.

"Zum Verkauf viel zu jung"

Weitere Ermittlungen ergaben ein ungefähres Alter der Hunde von rund fünf Wochen. Somit sind die Welpen laut Polizeiangaben "zum Verkauf viel zu jung". Für keines der Tiere stand während des Transportes Wasser zur Verfügung.
Der ungarische Händler gab an, dass er die Welpen für 200 Euro verkaufen wollte. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Sicherheitsleistung einbehalten. Ermittlungen wurden eingeleitet.
Die Polizei beschlagnahmte die acht Welpen. Eine Mitarbeitern des Tierheims Schwebheim holte sie ab. Im dortigen Tierheim stehen die Hunde zunächst für zwölf Wochen unter Quarantäne, um möglichen Krankheiten vorzubeugen. ks