Vor Wochenfrist beseitigte der FC Coburg (8../44 Punkte) letzte Restzweifel bezüglich des direkten Klassenerhalts in der Fußball-Landesliga Nordwest durch ein Remis gegen die DJK Schwebenried/Schwemmelsbach. Heute, Samstag, um 16 Uhr wollen die Schützlinge von Coach Matthias Christl im Dr.-Stocke-Stadion gegen den ASV Rimpar (13./42 Punkte) ihren elften Heimsieg einfahren. Das dürfte kein leichtes Unterfangen werden. Die Gäste sind noch nicht zu 100 Prozent gesichert und möchten den Sack für den Ligaverbleib bereits an diesem 33. Spieltag unter Dach und Fach bringen.
Nach den beiden Punkteteilungen beim FC Schweinfurt 05 II und zuletzt gegen Schwebenried/Schwemmelsbach schwebt Matthias Christl diesmal eine offensivere Gangart. "Wir werden mit einem 4-4-2-System agieren, um mehr Druck auf den Gegner aufzubauen, dürfen uns aber hinten keine Blöße geben", meint er. Der ASV gilt als extrem auswärtsstark, was bislang fünf Siege und fünf Unentschieden in 16 Begegnungen belegen. In der Hinrunde feierte der FCC in Rimpar mit 2:1 einen seiner drei Auswärtserfolge auf recht souveräne Art und Weise.
Beim FCC kehrt der zuletzt verhinderte Abwehrchef Carsten Hahn in die Anfangsformation zurück. Noch nicht gesichert ist der Einsatz von Calle Schiebel wegen einer Bänderdehnung im rechten Knöchel. Johannes Westhäuser und Sertan Sener, die vorher beim FC Coburg II zum Einsatz kommen, stehen für Jokerrollen bereit. Der FC Coburg II bestreitet um 13 Uhr an gleicher Stelle in der Kreisklasse 3 das Vorspiel gegen den TV Ebern II. Ein Sieg würde die vorzeitige Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisliga Coburg bedeuten. Am 21. Mai endet für den FC Coburg die Landesliga-Punkterunde mit der Auswärtspartie beim FC Viktoria Kahl.
FC Coburg: Knoch/ETW Greiner - Schwesinger, Kimmel, Meyer, Scheler, Schiebel, Heinze, Mosert, Krebs, Carl, Sam, Hahn, Schneider, Westhäuser, Sener, Riedelbach.