Vor ihrer sechsten Spielsaison steht die Theatergruppe "Die Berchler" in der Kupferberger Stadthalle. Entstanden ist sie aus der ehemaligen Laienbühne des Waldhotels "Hubertushof" Wirsberg und wurde von Thomas Steinlein und Willi Rucker gegründet.
Aus dem ehemaligen Ensemble sind Stefan Karnitzky, Willi Pöhlmann und Thomas Steinlein dabei. Im kommenden Januar und Februar laden die "Berchler" zum Schwank "Psychostress und Leberwurst" ein - Premiere ist am Samstag, 21. Januar, um 19.30 Uhr.
Ein Blick in die Handlung: Selbstbewusst erscheint Gundula am Hof der Familie Vilsbauer und behauptet, sie wäre hier zu Hause. Bald merkt der Zuschauer, dass die Frau einen "geistigen Dachschaden" haben muss und prompt stellt sich heraus: Sie ist aus einem Heim für psychisch Kranke ausgebüchst. So arbeiten alle daran, die Dame wieder loszuwerden. Die Verhaftung gestaltet sich nicht so einfach wie erwartet, zu allem Unglück steckt der Anstaltsarzt den Dorfgendarmen in die Klappsmühle - versehentlich natürlich. Dabei ist die besagte Dame gar nicht so gefährlich, wie man angenommen hatte. Gundula hat nur ihr Erinnerungsvermögen verloren.
Trotzdem ist man sich einig: Eine wildfremde Frau kann doch nicht einfach hier am Hof wohnen. Ein Rätsel bleibt eine ominöse Urkunde, die auf dem Hof versteckt sein soll. Auf Überraschungen darf das Publikum also gefasst sein, aber auch darauf, dass trotz vieler Turbulenzen ein allerseits gutes und glückliches Ende nicht ausbleiben wird.
Nun sei aber genug verraten, wer wissen will, wie es weitergeht, der muss sich eine Eintrittskarte besorgen und selbst in die Kupferberger Stadthalle kommen. kpw