Kulmbach — Die bayerische Triathlon-Elite gibt sich am Sonntag beim Kapuziner-Alkoholfrei-Triathlon ein Stelldichein. Zum 3. Wettkampftag der Bayernliga-Saison werden rund 300 Sportler in Kulmbach erwartet.
Der ATS Kulmbach ist allerdings nicht mit einer Mannschaft vertreten, sondern stellt nur im Einzelwettbewerb einige Teilnehmer. Das ATS-Team hatte 2012 den Klassenerhalt in der Triathlon-Regionalliga geschafft, hat sich aber danach mangels Personal aus dem Ligabetrieb zurückgezogen.
Die größten Erfolgsaussichten beim ATS werden dem in München wohnenden Florian Deichsel eingeräumt. Der 30-Jährige gehört in der Altersklasse 30 zu den Medaillenkandidaten. Für den ATS starten ferner Carsten Friedmann, Andreas Maiwald, Volker Schinzel und Stefan Heinl.

Es herrscht Windschattenverbot

Die Ligaathleten sowie die Einzelsportler starten um 11.15 Uhr über die Olympische Distanz. Sie müssen 1,5 Kilometer schwimmen im Trebgaster See, 45 Kilometer radfahren durch das Rotmaintal und zehn Kilometer durch die Kulmbacher Innenstadt laufen. In allen Altersklassen werden Bayerische Meistertitel vergeben. Beim Radfahren herrscht absolutes Windschattenverbot.
Als Spitzenreiter der Bayernliga kommt der TSV Neuburg Triathlon nach Kulmbach. Die Senkrechtstarter aus der Landesliga treten mit Bastian Glockshuber an, der sich beim Ingolstadt-Triathlon auf der Olympischen Distanz hinter Faris al Sultan überraschend auf Platz 3 platzieren konnte.
Auf Platz 2 liegt das TriTeam des SSKC Aschaffenburg, das in Waging zwei Top-Ten-Plätze erreichte. Bei den Aschaffenburgern steht Shooting Star Maximilian Weber im Team, der eine Zehn-Kilometer-Bestzeit von 32:52 Minuten hat. Der Aschaffenburger Marcel Bischof konnte 2013 Top-Ten- Platzierungen bei Ironman- und Challenge-Rennen vorweisen.
Auf Platz 3 der Tabelle steht der MRRC München II, der mit seinen Bundesliga erfahrenen Topathleten Philipp Peter und Tobias Haumann antritt.
Top-Favorit bei den Damen ist der TV Erlangen II, der mit Kristin Möller eine Topathletin auf allen Distanzen hat.
Bayernliga-Chef Jan Faber sagt: "Die restlichen zwei Ligarennen versprechen sehr spannend zu werden, da der Punkteabstand zwischen den besten sechs Herrenteams ziemlich gering ist." red