Bamberg — Die Aktionsgemeinschaft (AG) Bahnsinn-Bamberg fusioniert mit ihrem Förderverein. Ein entsprechender Antrag der AG wurde in der jüngsten Mitgliederversammlung des Fördervereins Bahn mit Sinn e. V. behandelt und einstimmig verabschiedet.
Die turnusgemäße Neuwahl des Vorstands führte zu folgender Zusammensetzung: Vorsitzender ist Herbert Pfister, sein Stellvertreter ist Herbert R. Meyer, zum Schriftführer wurde Christian Malik gewählt und zum Kassenwart Hermann Rindchen. Die Vereinsanschrift bleibt unverändert: Herbert Pfister, Maienbrunnen 14, 96049 Bamberg, Telefon 0951/66392. Das bisherige regelmäßige Treffen wurde von Montag auf Mittwoch verlegt, und zwar auf jeden zweiten Mittwoch im Monat ab 19 Uhr im Vereinslokal Tambosi am Zentralen Omnibusbahnhof.
"Trotz aller bisherigen Widerstände der Bahn und der Stadtverwaltung wird sich auch der Verein Bahnsinn-Bamberg e. V. dafür einsetzen, dass unser ehrwürdiges Bamberg mit seinen Weltkulturerbe-Stätten und seinem Gärtnerland von der geplanten Teilung der Bahn, durch den Bau von meterhohen Lärmschutzwänden (Mauerbau), verschont bleibt", heißt es in einer Mitteilung der Initiative. Denn nicht der ICE, wie immer wieder behauptet werde, sei das Lärmproblem, sondern einzig und allein die Güterzüge. "Lärm aber ist auf Dauer nicht nur unerträglich, er macht auch krank und deshalb muss der Güterzugverkehr raus aus Bamberg!"
Zur Lösung des Problems hat bereits die AG Bahnsinn-Bamberg eine Variante erarbeitet und ihre "getunnelte Güterzu gumfahrung mit Westanbindung" als den Bamberger Weg bezeichnet. hrm