Eine unangekündigte Alarmübung fand in Weilersbach statt. Angenommen wurde ein Wohnhausbrand in der Ebermannstädter Straße. Das größere Gebäude steht leer und bot optimale Voraussetzungen für diese Alarmübung. Neben den Weilersbacher Brandschützern wurden die Feuerwehren Reifenberg, Kirchehrenbach und Ebermannstadt alarmiert.

Im weiteren Verlauf forderte der Einsatzleiter Thorsten Dennerlein auch noch die die freiwilligen Feuerwehren aus Pretzfeld, Reuth und Bammersdorf an, um auch genügend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben.

Aus sieben Wehren

Etwa 90 Frauen und Männer aus den sieben freiwilligen Feuerwehren waren insgesamt auf den Beinen. Mehrere Atemschutztrupps retteten Eingeschlossene, das Drehleiterfahrzeug aus Ebermannstadt unterstützte dabei. Die Löschwasserversorgung wurde über einen unterirdischen Behälter hergestellt. Mehr als eine Stunde dauerte der "Einsatz".

Für besondere Effekte und dadurch eine beeindruckende Lagedarstellung sorgte die Fachgruppe Sprengen des THW-Ortsverbands Forchheim mit viel künstlichem Rauch und Explosionen.

Wichtig ist es, die richtigen Erkenntnisse aus Alarmübungen mitzunehmen und in die Aus- und Fortbildung einfließen zu lassen. Vorbereitet hatten die Alarmübung die Weilersbacher Kommandanten Michael Henkel und Markus Friedel.

Als Beobachter waren mehrere Kreisführungskräfte samt Kreisbrandrat Oliver Flake vor Ort. smü