Effelter — Das evangelische Dekanat führte wieder eine Ferienwoche in der Effelter Mühle durch. Heuer stand die Ferienwoche an fünf Tagen unter dem Motto "Persien - Lager mit Erörterung der biblischen Geschichte der Königin Ester".
Zusammen mit dem bekannten Kindermissionar Christoph Noll, Deutsche Indianer Pionier Mission (DIPM), wurden die 85 Kinder von über 30 ehrenamtlichen Betreuern und 13 jugendlichen Helfern durch ein lehrreiches, aber auch unterhaltsames Ferienprogramm geführt. Die acht- bis zwölfjährigen Kinder erlebten eine coole Zeit mit neuen Liedern, Spielen, Geschichten über einen starken Gott, Lagerfeuerromantik, spannender Nachtwanderung, abenteuerlichen Floßfahrten und spaßigen Wasserspielen an der Wasserrutsche. In der Werkstatt und bei Workshops schufen sie selbst tolle Kreationen.
Die persische Reise in die Antike war voller Überraschungen und Spannung. Jeder Tag begann mit Gebet und Andacht und einer biblischen Geschichte mit den Themen: "Es ist gut, Gott gehorsam zu sein", "Leben mit Jesus ist nicht immer einfach", "Es ist gut Gott zu vertrauen", "Gott hält alles in der Hand", "Ungehorsam gegen Gott hat Folgen". Jeder Tag endete mit einer Gute-Nacht-Geschichte. Besonders die Workshops verlangten Kreativität der Teilnehmer, die sich dabei voll ins Zeug legten. Eifrig und zielstrebig wurden Schmuckkästchen, Schiffe und Vogelnistkästen aus Holz, Pinnwände, Windlichter, Gewürz- und Badesalze hergestellt.
Für einen königlichen Abend bei Ester mit königlichem Festmahl manikürten sich besonders die Mädchen. Vom Haarefrisieren über besonderen Haarschmuck und Schminken bis hin zu verschiedenen Fingernägel-Farblackierungen reichten die Fantasien der Schönheiten. Es entfachte sich ein regelrechter Schönheitswettbewerb. So manche der hochgestylten Ladies bedauerte, diese prachtvollen Verzierungen wieder abwaschen zu müssen.
ie christlich geprägte Ferienwoche begeisterte die Kinder und auch Pfarrer Albrecht Bischoff, der an den fünf Tagen aktiv beteiligt war. Er zeigte sich hocherfreut über die Aktivitäten und die Disziplin der Kinder und Jugendlichen.
"Es war eine wunderschöne Zeit", konstatierte Beate Schmitt aus Ludwigsstadt, der die Hauptorganisation oblag und die auch als Betreuerin schon seit 16 Jahren für einen reibungslosen Ablauf zur Freude der Kinder sorgt. eh