Bad Staffelstein — Mit ihren Rädern, Handbikes und Trikes kamen am Sonntag die Radler der "Bäder- und Rehatour" in Bad Staffelstein an. Der Zwischenstopp in der Region Oberfranken wird von der Rehabilitationsklinik Lautergrund der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg in Bad Staffelstein organisiert.
Der stellvertretende Landrat des Landkreises Lichtenfels, Helmut Fischer (CSU), und Bürgermeister Jürgen Kohmann (CSU) hießen die Teilnehmer, die teilweise mit körperlichem Handicap belastet sind, willkommen. Bereits zum siebten Mal startete die vom Chef der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, Hubert Seiter, initiierte Radtour. Die Radler wollen durch ihr Engagement für die vielfältigen Möglichkeiten der Inklusion, Rehabilitation und Prävention in Deutschland und Europa werben. Sie hoffen, dass ihre fordernde Botschaft "pro Rehabilitation" überall Gehör finden wird. Auf dem Tourenplan stehen Besuche bei verschiedenen Rehabilitationseinrichtungen. Die, so Seiter, leisteten einen ganz wichtigen Beitrag, Menschen wieder zurück in den Job und damit in die Gesellschaft zu bringen.

Insgesamt 45 Radler

2014 führt die Tour von Bad Friedrichshall über Langenburg, Bad Windsheim, Bischofsgrün im Fichtelgebirge, Karlsbad in Tschechien, über Kreischa im Erzgebirge und den Spreewald nach Berlin. Dort treffen die Radler aus Baden-Württemberg ihre Mitstreiter aus Münster: Von dort nämlich hat sich eine zweite Gruppe auf den Weg gemacht. Rund 800 Kilometer in neun Tagen sind eine ganz besondere Herausforderung für die 45 Radler. Am 6. September erreicht die Tour Berlin. Was mit "Reha made in Germany" möglich ist, beweisen auch in diesem Jahr einige der Tourenteilnehmer eindrucksvoll: Nach schweren Unfällen oder Krebs hat sie eine Reha wieder in die Lage versetzt, Sport zu treiben und an der Tour teilzunehmen. red