Teuschnitz — Die Feuerwehren im Landkreis können auf weitere 65 Truppführer zurückgreifen. Bei der Übergabe der Urkunden im Gerätehaus der Teuschnitzer Wehr konnten sich 54 männliche und elf weibliche Teilnehmer nach einer dreiwöchigen Ausbildung über die bestandene Prüfung freuen. Verantwortlich für die Ausbildung, die in unterschiedlichen Orten über den gesamten Landkreis verstreut stattfand, war Kreisbrandmeister Roland Schedel. Darüber hinaus wurde auch die große Funkausbildung unter der Leitung von Kreisbrandrat Thomas Müller mit abgelegt. Wie Roland Schedel sagte, sei die Truppführerausbildung die Voraussetzung für den Besuch weiterführender Lehrgänge an den staatlichen Feuerwehrschulen. Seit vielen Jahren führt die Kreisbrandinspektion diese Ausbildung auf Landkreisebene durch und erspart dadurch den Gemeinden viel Geld für die Ausbildung an der Feuerwehrschule. In den letzten 20 Jahren haben knapp 1400 Wehrmänner und -frauen diese Ausbildung absolviert - also etwa 40 Prozent der Feuerwehrleute im Landkreis. Der weitere Stellvertreter des Landrats, Bernd Steger, dankte speziell dem Kreisbrandmeister für die Ausbildung. Zweiter Bürgermeister Stephanus Neubauer sprach bei der Ausbildung von gut angelegten Mitteln in die Feuerwehren. Stolz zeigte sich auch Kreisbrandrat Ranzenberger über die Grundlage für Führungsaufgaben. "Gut ausgebildete Leute werden in allen Wehren vor Ort gebraucht", meinte er. Die besten Teilnehmer waren Lukas Münzel aus Birnbaum bei der Truppführerausbildung und Simon Eisentraudt aus Neukenroth bei der Funkausbildung. Michael Wunder