Acht Tage in der Welt von Winnetou, Old Shatterhand und Lucky Luke: Es ist Kinderfreizeit an der Weihermühle in der oberfränkischen Wildnis.

Knapp 60 Kinder feierten Indianerhochzeit, lösten Rätsel um den Zaubertrank und suchten versteckte Hinweise, um Leben zu retten. Fast 20 Mitarbeiter spielten täglich Szenen aus dem Wilden Westen und spannen die bekannten Geschichten mit unerwarteten Wendungen weiter.

Die evangelisch-lutherische St.-Johannis-Kirchengemeinde-Forchheim organisiert jährlich eine Kinderfreizeit in den Sommerferien. Dieses Jahr war der Wilde Westen das Thema. Die Kinder konnten acht Tage lang ihre Indianer-Garderobe mit selbst gebasteltem Schmuck und Ausrüstung erweitern oder sich zum Cowboy ausbilden lassen. Spurensuche, Nachtwandern, Singen am Lagerfeuer und ein Casino-Abend gehörten ebenfalls zum Western-Leben auf Zeit.

Damit die geistliche Munition nicht ausging, kam "Petrus" jeden Vormittag vorbei und erzählte aus seinem Leben. Es war erstaunlich, wie viel die Western-Helden von Petrus, Jesus und seine Nachfolger lernen können, wenn es um Angst, Vertrauen, Mut oder Frieden geht. Das Abenteuer Kinderfreizeit verbindet Welten und Zeiten. red