Sonnefeld — Als Belohnung der Bevölkerung würdigte der Sonnefelder CSU-Vorsitzende Richard Bäuerlein den Erfolg der CSU bei den Kommunalwahlen. "Der CSU Ortsverband hat keine Kosten und Mühen gescheut, Erfolge und die Wege dorthin ins rechte Licht zu rücken" unterstrich er bei der Hauptversammlung im Gasthaus zum Löwen. Mit mehr als 60 Prozent der Wählerstimmen verteidigte Michael Keilich als Nachfolger von Rainer Marr den Chefsessel im Rathaus für die CSU.
Den Wahlerfolg bezeichnete Geschäftsführer Joachim Zwosta als Ergebnis des bisher teuersten Wahlkampf für den Ortsverband. Trotz zahlreicher Spenden von Unterstützern und aus Mitgliederkreisen überstiegen in seiner Bilanz die ausgewiesenen Ausgaben die von den Kassenrevisoren Christian Kolhaupt und Christa Röder geprüften Einnahmen.
Einen Blick in die Gemeindepolitik ermöglichte Bürgermeister Michael Keilich. Vorbereitung und Durchführung des dreitägigen Jubiläums "125 Jahre Namensgebung Sonnefeld" entwickelten sich schon kurz nach der Amtsübernahme zum glanzvollen Höhepunkt seiner Amtszeit. "Allerdings waren Fertigstellung und Übergabe einer Innerortsstraße im Gemeindeteil Hassenberg die erste Amtshandlung", sagte er. Damit verbunden war die Inbetriebnahme der ersten Straßenlampen mit LED-Leuchten, die wegen beachtlicher Stromeinsparungen den Auftakt für eine (kostenaufwändige) Umrüstungskampagne im gesamten Gemeindegebiet bildete.
Optimistisch zeigte sich Keilich beim Thema Millionenprojekt Umbau der Staatsdomäne. Bis zum Jahresende soll sie übergabereif sein. "Zur Halbzeit liegen wir im Plan und finanziell im Rahmen", sagte er.
Der Bundestagsabgeordnete Hans Michelbach lobte Sonnefelds Mut beim Millionenprojekt Staatsdomäne, ging auf das Flüchtlingsproblem, Förderung schneller Internetanbindung ein und berichtete über Bemühungen zur Bürokratieeindämmung beim Mindestlohn.
"Vor Jahresfrist haben wir Michael Keilich zum CSU Kandidat nominiert. Mit dem Vertrauen der Bevölkerung und überwältigendem Ergebnis hat er als Neuling sein Ziel erreicht" betonte der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Jürgen W. Heike. Für den tapfer ausharrenden Max Keilich ein hatte Heike ein Kuscheltier dabei. oe