Zur Feier ihrer Erstkommunion vor 50 Jahren waren zahlreiche ehemalige Schüler nach Herzogenaurach gekommen. Den Gottesdienst feierten die Jubelkommunikanten mit Kaplan Tobias Fehn in der Stadtpfarrkirche. An der goldenen Kommunion in Herzogenaurach nahmen 26 Personen teil. Der Einzug in die Stadtpfarrkirche wurde von den Ehemaligen der Stadtjugendkapelle musikalisch begleitet, genauso wie der Auszug. Organisiert hatten die Jubelkommunion Michi Daßler und Hans Leuschner.

Was jetzt gang und gäbe ist, war damals noch nicht üblich, gemischte Klassen. Erst nach der Grundschule, ab der fünften Klasse, wurden Mädchen und Buben gemeinsam in einer Klasse unterrichtet.

Erstkommunion im April 1969

In der Grundschule hatten die Mädchen als Lehrerinnen Amanda Klinger und die Maria-Ward-Schwester Mater Martha. Die Jungs wurden von Horst Huke, Michael März und Hans Meister unterrichtet. Den Weißen Sonntag mit ihrer Erstkommunion hatten die Schüler in der dritten Klasse am 13. April 1969 mit Stadtpfarrer Leonhard Ritter und den Kaplänen Reinhard Hubert und Wilhelm Pape.

Bereits am Freitag hatten sich die Jubelkommunikanten um 19 Uhr zum Bußgottesdienst in der Stadtpfarrkirche von Herzogenaurach getroffen. Im Anschluss daran bestand die Möglichkeit, sich auszutauschen.

Am Montag, 13. Mai, wird um 18 Uhr im alten Friedhof der Verstorbenen des Jahrgangs 1959/1960 gedacht. Manfred Welker