Neufang — Auf ein arbeitsreiches Leben und über fünf Jahrzehnte gemeinsames Leben in Harmonie blickten Anni und Rudolf Förtschbeck zurück. Nun feierte das Neufanger Ehepaar seine goldene Hochzeit.
Bekannt ist das Jubelpaar über die Grenzen ihrer Heimatgemeinde hinaus vor allem wegen ihrer Metzgerei. Diese hatte Rudolf Förtschbeck im Jahre 1972 von seinem Vater Franz übernommen. Vor rund einem Jahrzehnt übergab er den Betrieb an seinen Sohn Bernhard. Neben Bernhard entstammen der Ehe noch die Töchter Ingrid und Doris sowie Sohn Ewald.
Für Rudolf Förtschbeck war es eine Selbstverständlichkeit, dass er den Beruf des Metzgers erlernen würde. Zunächst machte er Station bei Metzgereien in Dürrenwaid, Küps und Kronach. Im Jahre 1967 erwarb er schließlich den Meistertitel. Vor fünf Jahren zeichnete ihn die Handwerkskammer Oberfranken für eine 30-jährige Handwerkstätigkeit mit dem Goldenen Meisterbrief aus. Heute hilft er noch ab und zu im Betrieb seines Sohnes aus.
Als er vor 50 Jahren Anni Müller heiratete, hatte er nicht nur eine treue Wegbegleiterin gefunden, sondern zusätzlich eine gelernte Fleischerei-Fachverkäuferin. Beide führten auch eine Gastwirtschaft. Deren Betrieb wurde nach über 100 Jahren 1991 eingestellt. Auch in der Landwirtschaft waren sie in den frühen Jahren tätig.
Im gesellschaftlichen Leben von Neufang war Rudolf Förtschbeck früher ein aktiver Sänger. Diesem Kreis gehört er als förderndes Mitglied noch heute ebenso an wie dem DJK-Sportverein und der Feuerwehr. Einige Jahre war er Gemeinderat in der damals selbstständigen Gemeinde Neufang. Am Jubeltag gehörte auch Steinwiesens Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) zu den Gratulanten. hf