In Drossenhausen hielten die Sängerkränze Meeder und Drossenhausen ihre Hauptversammlung ab. Musikalisch mit dem Kanon "Da pacem Domine" und den Liedern "Stimmt ein in unser Lied" und "Gemeinsam gehen wir durchs Leben" eröffneten die Sänger unter Leitung von Hartmut Korndörfer die Versammlung. In deren Verlauf fanden Ehrungen für 50 Jahre aktives Singen statt.
Der Vorsitzende des Sängerkranzes Drossenhausen, Heinz Heilingloh erhielt diese Ehrung und ebenso der Sänger Horst Theil vom Sängerkranz Meeder. Beide begannen mit 16 Jahren das Singen im Chor. Heinz Hei-lingloh verstärkt den ersten Tenor und Horst Theil den ersten Bass. Die Auszeichnungen übernahmen Kreischorleiter Leopold Schindler und Ottmar Schad. Die Geehrten erhielten je eine Urkunde sowie die goldene Nadel vom Fränkischen Sängerbund und vom Deutschen Chorverband. Mit dem ebenfalls überlassenen Ausweis können beide Konzerte in Franken kostenlos besuchen.
Hermann Rauschert stand ebenfalls zur Ehrung an, konnte aber aus Krankheitsgründen nicht an der Versammlung teilnehmen. Im würdigen Rahmen wird die Auszeichnung nachgeholt. Als kleines Dankeschön überreichten die Vereine ein Präsent. Auch Bürgermeister Bernd Höfer würdigte die Sänger mit einer Dankesurkunde der Gemeinde Meeder.
Die Vorsitzenden Heinz Hei-lingloh und Ottmar Schad begrüßten die anwesenden Sänger und Gäste. Sie wollen weiterhin Kulturträger für die Gemeinde bleiben und das Singen nicht aufgeben. Chorleiter Hartmut Korndörfer sprach von einem schönen zurückliegenden Jahr. In den sieben Jahren als Chorleiter der beiden Gesangvereine wurden 40 Kanons und 60 Lieder drei- und vierstimmig neu erlernt. Das ist eine große Herausforderung für den relativ kleinen Chor, der aus 22 Sängerinnen und Sängern besteht. Nach wie vor wäre es wünschenswert, dass sich neue und junge Sänger dem Chor anschließen. Chorleiter Korndörfer bedankte sich für die Begeisterung des Singens, zumal die reinen Männerchöre Frauen zur Erhaltung der Chöre integrierten. Respekt zollte der Bürgermeister Bernd Höfer den beiden Gesangvereinen. "Bleibt eurem Hobby und eurer Gemeinschaft treu", gab er den Sängern mit auf den Weg. Die Natürlichkeit des Chores lobte Kreischorleiter Leopold Schindler. Das Treffen und Zusammenhalten sowie die Gemeinschaft zu pflegen, sei sehr wichtig.
Ottmar Schad streifte das vergangene Jahr mit den 30 Singstunden, an denen rund 16 Sänger teilnahmen. Zusätzlich nahmen die Männer an zehn Gruppensingstunden in Beuerfeld teil und verstärken noch zusätzlich den Kirchenchor in Meeder. Der Chor absolvierte drei Auftritte und sang zu allen Geburtstagen den Mitgliedern ein Ständchen. Zwei Vorstandssitzungen fanden statt, des Weiteren wurde die Versammlung der Sängergruppe "Sennigshöhe" und der Kreis-sängertag in Bad Rodach besucht. Ottmar Schad sprach von einer ständigen Weiterentwicklung des Singens.
Er bedankte sich beim engagierten Chorleiter, bei den Sängern und bei den Notenwarten und bei der Gastwirtsfamilie Höllein für die Bewirtung. Als Ausblick nannte er den Termin der Gruppenversammlung am 4. März, 19.30 Uhr, ebenfalls in der Gastwirtschaft Höllein in Drossenhausen und den Kreissängertag am 12. März in Untersiemau, 13.30 Uhr. Die Versammlung des Seniorenvereins am 2. April wird der Chor eröffnen, ebenso das Maibaum-Aufstellen mit Liedern bereichern.
Das Protokoll für beide Vereine verlas Schriftführer Hartmut Sollmann und den Kassenbericht für Drossenhausen trug Wolfgang Ehrsam vor und für Meeder Ottmar Schad in Vertretung von Hermann Rauschert. Die Revisoren bescheinigten eine ordentliche Kassenbuchführung. Die Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte einstimmig. Mit dem "Abendsingen" wurde die Versammlung harmonisch beendet. kagü