Weismain — Auch eine kleine Organisation wie die evangelische Frauenhilfe Weismain kann im sozialen Bereich sehr viel bewegen. Zu sehen und zu hören war dies beim adventlichen Beisammensein. Höhepunkt des kurzweiligen Nachmittags war die Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft bei dieser Frauenhilfe. In ihrem Bericht zu den Spenden und Zuwendungen seitens der Frauenhilfe erklärte Vorsitzende Gisela Laske, dass das Kinderheim der Geschwister-Gummi-Stiftung in Kulmbach mit einer Geldspende bedacht wurde. Sonstige Zuwendungen gingen an das SOS Kinderdorf und an die evangelische Christuskirche in Weismain. Die Burgkunstadter Tafel erhielt von der Frauenhilfe ein großes Lebensmittelpaket. Im April wurde für die Stadt Weismain eine schöne Bereicherung finanziert. So wurde in der Bürgermeister-Rotlauf-Straße eine Sitzbank aufgestellt. Von dieser Bank aus hat man einen tollen Blick auf die Stadt Weismain. Insgesamt wurden so über 500 Euro für Geld- und Sachspenden locker gemacht. Leider seien mit Eveline Obendorfer und Anna Piontek zwei große Unterstützerinnen für immer von uns gegangen, meinte Gisela Laske. In einem stillen Memento wurde beider gedacht.
Die Weismainer Seniorenbeauftragte Inge Motschenbacher erklärte, dass es in Weismain keine Schwierigkeiten gebe und die Konfessionen gut zusammenarbeiten. Advent ist eine dunkle Zeit der Hoffnung, bis die Helligkeit an Weihnachten hervortritt. "Freuen wir uns alle darauf"  Zweiter Bürgermeister Hans Schott hob die Bedeutung der evangelischen Frauenhilfe hervor. Sie leiste in der sozialen Kette Weismains Unentbehrliches. Bedürftige dürften ihrer Hilfe immer sicher sein.
Anschließend ehrte Vorsitzende Gisela Laske Brigitte Schweigert und Waltraud Domeyer für 50 Jahre Zugehörigkeit in der Frauenhilfe und wünschte auch Waltraud Domeyer zu ihrem 75. Geburtstag alles Gute. Neben adventlichen Geschichten, vorgetragen von Ruth Müller, Brigitte Schweigert und Gisela Laske-Schweigert gehörte auch eine kleine Bescherung zur Feier. rdi