Der Abiturjahrgang 1981 traf sich 35 Jahre nach der großen Prüfung am Haßfurter Gymnasium. Und alle sehen heute ein wenig älter aus und sind ein wenig milder geworden: Das Treffen in Hofheim war eine harmonische Angelegenheit, das Plaudern über Woher und Wohin verlief unter freiem Himmel sehr entspannt.
Der eine Schulkollege, ein Hofheimer, arbeitet nach wie vor bei Porsche - kam aber nicht, ein anderer, einst in Römershofen groß geworden, berichtete von seinen Erlebnissen in Kabul, wo er vier Jahre an der Universität unterrichtete. Die nächste, wieder eine Hofheimerin, ist Strafrichtern in München und steht nicht im Telefonbuch, ist aber gleichwohl sehr glücklich mit ihrem Beruf. Zwei andere, eine aus Zeil, eine aus Knetzgau, erzählten von ihrer Haßberge-Tracht, die sie gegenwärtig nähen. Die Themen waren vielfältig, die Lebensläufe bei den einen in einem ruhigen Fluss, bei den anderen von vielen Ereignissen und Aufregungen oder sogar schweren Rückschlägen geprägt. Über all das zu reden, war trotzdem in Ordnung, wurde mit Verständnis aufgenommen, aber vielleicht auch mit dem Gedanken, zufrieden sein zu können mit dem, wie es heute eben ist. Dank galt den beiden Organisatoren Georg Hofmann und Armin Doster. kra