Sieben Gemeinden aus dem Landkreis Bamberg erhalten aus dem Topf der Bayerischen Städtebauförderung insgesamt 330 000 Euro. Wie Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) weiter bekanntgab, werden in Oberfranken in diesem Jahr Städte und Gemeinden mit rund 15,8 Millionen Euro aus dem Städtebauförderprogramm unterstützt.
Im Einzelnen gefördert werden im Landkreis Buttenheim (Ortskern, 60 000 Euro), Heiligenstadt i. Ofr. (Ortskern, 60 000 Euro), Kemmern (Ortskern, 60 000 Euro), Lisberg (Ortskern Trabelsdorf, 60 000 Euro), Memmelsdorf (Ortskern, 30 000 Euro), Reckendorf (Ortskern, 30 000 Euro), Stegaurach (Ortskern, 30 000 Euro) und Trebgast (Einzelvorhaben, 40 000 Euro).
"Vor allem die Gemeinden im ländlichen Raum profitieren von unseren Zuschüssen. Wir unterstützen sie wirkungsvoll bei der Umsetzung ihrer Projekte. So gewährleisten wir, dass Ortskerne auch in Zukunft attraktiv und lebenswert bleiben", so Herrmann in der Mitteilung. Der Minister sieht darin einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung wirtschaftlicher und demografischer Veränderungsprozesse in den Gemeinden.
Bayernweit stehen 2017 insgesamt 29,6 Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderprogramm zur Verfügung. Diese kommen 236 Städten und Gemeinden zugute. 82 Prozent der Mittel fließen in den ländlichen Raum, in dem 56 Prozent der bayerischen Bevölkerung leben.
Der umfangreichste Förderschwerpunkt ist in diesem Jahr die Behebung innerörtlicher Gebäudeleerstände. Mit 11,7 Millionen Euro unterstützt der Freistaat die Regionen in Oberfranken, die besonders vom Bevölkerungsschwund betroffen sind.
Die Stadt Bamberg erhält im Zuge der Konversion (US-Kaserne Warner Barracks) 500 000 Euro, wie MdL Heinrich Rudrof mitteilt. red