Reckendorf — Alle Jahre wieder! Zum Auftakt der Adventszeit trafen sich im Jugendheim in Reckendorf viele fleißige Helfer des Sozialen Arbeitskreises Reckendorf zum Einpacken der vielen Sachspenden, die für die Kinder, Kinderheime und bedürftige Familien in Moldawien und Rumänien eingegangenen waren. 15 Frauen, drei Männer und - nach der Schule - auch der elfjährige Luca Endrich, halfen laut einem Bericht von Enrico Gruber, der sich als Sprecher des Sozialen Arbeitskreises seit vielen Jahren für die gute Sache engagiert, beim Verpacken mit.


Auf Mitbürger ist Verlass

"Auf unsere Mitbürger kann man sich verlassen, denn es war wieder ein voller Erfolg wenn man die tollen Kleider, selbst gestrickten Mützen, Socken dazu Schreib- und Hygieneartikel und vieles mehr sah, die gespendet wurden", bemerkt er dankbar. Die Spender und Helfer wollen den Angaben zufolge mit dieser Aktion den Kindern eine Abwechslung in ihrem tristen Leben bringen.
Zunächst galt es am Vortag, die gespendeten Kleider, Schulsachen und vieles mehr zu sortieren, was allein schon viel Zeit in Anspruch nahm. "Um dies alles einzupacken, braucht man jede Menge Schuhkartons", berichtet Gruber weiter.
Durch die vielen Spendern aus Reckendorf und Umgebung konnte man am Endes 202 Päckchen für Mädchen, 95 für Buben und vier speziell für Babys an den Verein "Lasst uns gehen" (www.lasst-uns-gehen.de) des Missionsvereins in Heiligenstadt übergeben.


Auch viele Geldspenden

Zusammen waren es 301 Päckchen (im Vorjahr 317). Dazu kamen noch Bettwäsche, Schuhe, Schulranzen und jede Menge Spielsachen oder Plüschtiere, die in den Schuhkartons keinen Platz fanden.
"Besonders erfreulich", so Gruber weiter, "waren wiederum die vielen Geldspenden, ohne die eine solche Aktion nicht möglich wäre", denn die Pakete werden von Helfern des Missionsvereins "Lasst uns gehen" aus Heiligenstadt mit einem Fahrzeug abgeholt nach Heiligenstadt gebracht, dort gelagert und wieder in andere Fahrzeugen umgeladen, um dann nach Rumänien und Moldawien transportiert zu werden, sodass die Pakete rechtzeitig bei den Kindern und anderen Bedürftigen ankommen.
Am Ende der Aktion konnte Rosemarie Wahl über 1015,20 Euro, inklusive 100 Euro von der KAB Reckendorf, an allgemeinen Spenden sowie eine Sachspende im Wert von über 400 Euro an den Missionsverein übergeben. red