Mit Stolz präsentierten sich rund 100 Mitglieder des Gipfelstürmerclubs Frankenwald Pressig anlässlich ihres 30. Jubiläums im Jugendheim von Pressig. Vorsitzender Bernhard Kraus blickte auf die Anfänge zurück.

Im Jahr 1988 wurde der Gipfelstürmerclub Frankenwald gegründet. Die Gründung war getragen von einer Begeisterung für das Bergwandern, aber auch vom Bewusstsein, eine Verpflichtung gegenüber der Natur zu haben. 17 Bergfreunde trafen sich am 21. Juli 1988 im Gasthof "Barnickel" um den Gipfelstürmerclub Frankenwald, Sektion Pressig zu gründen. Als Vorsitzender wurde Klaus Scholz gewählt, welcher dieses Amt auch sechs Jahre lang ausübte. Udo Weber, der damalige und auch jetzige Schriftführer, präsentierte anlässlich der Festveranstaltung die alte Urkunde.

Nach Klaus Scholz prägten der bereits verstorbene Ehrenpräsident Max Lieb sowie das ebenfalls bereits verstorbene Ehrenmitglied Günter Andera über 22 Jahre den Gipfelstürmerclub. Seit einigen Jahren besteht die Vorstandschaft aus Udo Weber, Leo Weiß, Bernhard Kraus, Werner Dauer und Guido Detsch.

Für viele Gipfelstürmer ist die Bergwelt zu einem Stück Heimat geworden. Der Verein schweift nicht nur in die Ferne und auf hohe Berge, sondern er würdigt alljährlich mit mehreren Wanderungen und Fahrradtouren auch das Frankenland, den Thüringer Wald und viele andere Gebiete Deutschlands. 92 meist viertägige Wanderungen wurden in 30 Jahren veranstaltet. Dazu kommen noch Hüttenwanderungen rund um Pressig, Fahrradtouren und seit einigen Jahren auch monatliche Wanderungen in der näheren Umgebung von Pressig.

Begonnen hatte der Jubiläumstag mit einer Dankandacht in der Herz-Jesu-Kirche. Pater Helmut Haagen betonte in seiner Predigt, dass Schöpfung und Natur die Spuren Gottes in der Welt seien. Die Dankandacht wurde in besonderem Maß mit ergreifenden Liedern vom Eisenbahnerchor Pressig und Gedanken von Christine Detsch umrahmt.

Nach den Ansprachen ließ Siegfried Jungkunz mit einem Rückblick in Wort und Bild das in den letzten Jahren Erlebte noch einmal Revue passieren. Viele alte Geschichten lebten wieder auf.

Aufgelockert wurde der Festabend mit Musikbeleitung von Günther Skultety und durch Musik, Sketche und Lieder der Familie Müller aus Lauscha. Als dann Christine Detsch nach der Melodie der "alten Rittersleut" Anekdoten aus dem Vereinsleben vortrug, sang der ganze Saal mit. red