Mit Freude nahmen die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung des TSV Wirsberg im Sportheim die Mitteilung des Vorsitzenden Thomas Specht zur Kenntnis, dass die im Jahr 2006 installierte Photovoltaikanlage nach einer Erneuerung der Wechselrichter im letzten Jahr nun wieder höhere Erträge bringt.
Bei den Abteilungsberichten zeigte sich, dass die gesellschaftlichen Veranstaltungen sehr gut besucht waren, das Zuschauerinteresse an den Kegel- und Fußballspielen aber zu wünschen übrig lässt.
Thomas Specht verwies darauf, dass dem TSV 188 Mitglieder und 20 Kinder und Jugendliche die Treue halten. Ein Rekordbesuch konnte beim Schafkopfrennen verzeichnet werden, wobei sich Specht bei den Spendern herzlich bedankte. Gut besucht waren auch das Johannisfeuer sowie das Kegelturnier der SPD Ludwigschorgast.
Bei der Bewirtung der Theaterveranstaltung der "Berchler" in der Stadthalle Kupferberg war der TSV ebenso im Einsatz wie beim "Honda"-Frühstück in Bindlach. Am Vereinskegeln nahmen 19 Mannschaften teil.
Nach der mit vielen Eigenleistungen abgeschlossenen Erneuerung der Toilettenanlagen erlebte der Verein mit einem Leck in der Heizungsverteilung des Kegelbahntraktes eine weitere böse Überraschung. Neben der Umstellung der alten Einrohrheizung auf ein Zweirohrsystem wurden gleich neue Heizkörper montiert. Thomas Specht betonte, dass in den letzten zwei Jahren allein 27 000 Euro in die Sanierung des Sportheimes gesteckt wurden ohne Kredite auzunehmen. Er dankte allen, die sich an der Spendenaktion beteiligt hatten.


Weitere Kabine geschaffen

Dank der Mithilfe von Stefan Oertel und dem Baugeschäft Hans-Peter Müller konnte eine weitere Mannschaftskabine am Sportplatz installiert werden. Im Zuge der Umstellung des Kegelbetriebs auf das 120-Kugel-Spiel wurde zur besseren Übersichtlichkeit für die Zuschauer ein Beamer mit Leinwand installiert. Thomas Specht dankte hier den Chefelektrikern Dirk Schäfer und Joachim Schneider sowie Steffi Heierth für die Sportheimbewirtschaftung.
Für die Kegelabteilung berichtete Gerhard Schelhorn, dass die erste Mannschaft als Meister und Aufsteiger nunmehr in der Bezirksklasse B kegelt und die Umstellung auf das 120-Kugelspiel vor allem für die Zuschauer interessanter ist, weil die Entscheidung in vielen Fällen erst auf den letzten Schub fällt.
Für den erkrankten Fußballabteilungsleiter Gerd Zänker berichtete Thomas Specht, dass mit dem FC Neuenmarkt eine hervorragende Zusammenarbeit besteht. Die Mannschaft SG Neuenmarkt II/TSV Wirsberg dürfte in der A-Klasse mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Die Nordic-Walking-Gruppe mit Übungsleiter Thomas Steinlein führe zwei Läufe in der Woche durch.
Matthias Valentin verwies darauf, dass im Bereich der G- und E-Junioren noch jeweils eine Mannschaft für die SG Neuenmarkt/Wirsberg startet. Die D- und C-Junioren spielten in der JFG Schiefe Ebene, die B- und A-Junioren hätten sich mit Trebgast, Neudrossenfeld, Harsdorf und Lindau zusammengeschlossen.
Kassierer Armin Seiferth berichtete trotz der hohen Investitionen von einem soliden Kassenstand. Revisor Thomas Steinlein lobte die gute Buchführung und sprach den Unterkassierern Udo Schneider und Bernd Hugel seinen Dank aus.
Bürgermeister Hermann Anselstetter lobte das gute Freizeitangebot des TSV in einem gepflegten Sportheim. Er freute sich, dass zwischen den Ortsvereinen ein guter Zusammenhalt besteht. red