Elf der 47 Gründungsmitglieder des Tennis- und Breitensportvereins (TBSV) Aisch sind 25 Jahre später noch da. Ende der 80er Jahre hatte sich eine Gruppe von tennisinteressierten Menschen um Willi Römmelt, Karl-Heinz Schramm , Otmar Hobner, Bernhard Brehm, Georg Habermann und Georg Schmitt gebildet, die Anfang 1991 erste konkrete Schritte in Richtung eines Vereins unternahm. Auf dem Gelände des SC Hertha war der Bau der Tennisplätze wegen des fast jährlichen Hochwassers nicht möglich, daher wurde ein Kaufvertrag für das Grundstück der Familie Brehm geschlossen, auf dem ab Juli 1992 gebaut wurde. Knapp ein Jahr später wurden die Tennisplätze eingeweiht.
Um für den Spielbetrieb Umkleide- und Duschmöglichkeiten zu schaffen, wurde bis zur Fertigstellung des geplanten Vereinsheims ein Blockhaus mit Terrasse errichtet. Schon vor der Gründung des TBSV hatten einige tennisbegeisterte Aischer die Idee, ein Turnier mit dem Namen "Aisch Open" nach dem Vorbild großer Veranstaltungen
durchzuführen. Fand es zunächst immer auf fremden Plätzen statt, wurde es 1993 zum ersten Mal im Rahmen des Sommerfests auf der neuen TBSV-Anlage durchgeführt.
Der erste Mannschaftswettkampf war 1994 ein Freundschaftsspiel gegen den Tennisverein aus Steppach. Im Jahr darauf war auch die Damenmannschaft zum ersten Mal aktiv, ebenfalls gegen Steppach. Ein Jahr später nahmen beide Teams zum ersten Mal an der Medenrunde teil. Die Kinder spielten beim Bambini-Turnier in Adelsdorf mit. 1997 feierte Julian Messingschlager mit dem Sieg beim "Youngster Cup" in Großenseebach einen großen Erfolg. Die 1999 ins Rennen geschickten Bambini wurden auf Anhieb Dritter. Jedes Frühjahr gibt es zur Saisoneröffnung das beliebte Schleifchenturnier. Die Doppelpaarungen werden per Los bunt zusammengewürfelt.
Der TBSV war - wie der Name schon sagt - nicht dem Tennissport vorbehalten. Auch die Radsportler wollten unter dem Dach des Klubs eine Abteilung gründen, die Pläne wurden durch die Gründung eines Radsportvereins in Adelsdorf aber aufgegeben. Stattdessen kam eine Turnabteilung unter Federführung von Birgit Degenbeck mit Training in der Adelsdorfer Schulturnhalle dazu. Nach dem Weggang von Degenbeck fünf Jahre später wurde der Betrieb allerdings eingestellt.
Seit 1995 pilgern die Mitglieder jährlich ins Brixental, wo neben viel Tennisspielen auch Wandern und Tanzen auf dem Programm stehen. Zum Jubiläum veranstalteten die Aischer zum neunten Mal ein "Tenniscamp" mit den Ex-Profis Dan Hochberger (USA) und Rod Frawley (Australien). Sie zeigten den Freizeitsportlern, was man mit der kleinen Filzkugel alles anstellen kann. red