Zu einer handfesten Auseinandersetzung kam es am Montag gegen 19.15 Uhr in einem Haus in der Hinteren Wilhelmstraße. Wie die Polizeiinspektion Coburg berichtet, traktierte ein 24-Jähriger seine Lebensgefährtin mit Faustschlägen, so dass sich diese Prellungen an Kopf und Schläfe sowie Kratzer am Hals zuzog. Bei der Auseinandersetzung ging außerdem ein Glas zu Bruch, an dem sich der gewalttätige 24-Jährige selbst schnitt. Aufgrund der schweren Schnittverletzung an der Hand musste der Schläger zur Wundversorgung ins Coburger Klinikum gebracht werden. Die leicht verletzte Lebensgefährtin wurde ebenfalls im Krankenhaus behandelt. Gegen 22.15 Uhr flüchtete der junge Mann, der in eine Spezialklinik für Handchirurgie verlegt werden sollte, aus dem Coburger Klinikum. In der Nacht konnte er zunächst nicht mehr aufgegriffen werden. Er ging jedoch in den frühen Morgenstunden selbst zurück ins Coburger Krankenhaus. Die 22-jährige Angegriffene wurde am Morgen wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Die Coburger Polizeiinspektion ermittelt gegen den gewalttätigen Schläger wegen gefährlicher Körperverletzung. red