"Die Kinder haben sich sehr auf das Sammeln heute gefreut", meinte Peter Kieskalt, Leiter des Kinderhauses Seigelstein. Mit zehn Personen waren sie zum Säubern der Grünanlagen, Bachläufe, Rad- und Wanderwege zur Oertelscheune gekommen.

Denn hier begannen die Aktionen für den "Tag der Umwelt" in Heiligenstadt. 13 Orte hatten ihre Teilnahme angemeldet: Tiefenpölz, Brunn, Herzogenreuth, Traindorf, Oberngrub, Leidingshof, Veilbronn, Neudorf, Kalteneggolsfeld, Burggrub, Reckendorf, Teuchatz und Heiligenstadt. Um 9 Uhr schwor Bürgermeister Helmut Krämer (CSU/Einigkeit) die 50 Heiligenstadter Helfer ein, die von den Mitarbeitern des Bauhofs unterstützt wurden.

Dann wurden die Gruppen aufgeteilt. "Das Kurioseste, was wir gefunden haben, war ein Klappstuhl", verriet Peter Kieskalt, der sich mit seiner Gruppe zum Heiligenstadter See aufmachte. "Die Aktion ist gut angenommen worden, und es wurde nichts Unrechtes hier im Wertstoffhof abgegeben", sagte Stefan Dietsch.

Um 13 Uhr zog er kurz Bilanz: 230 Helfer hatten am Umwelttag teilgenommen. Es waren rostiges Eisen, alte Fahrräder und Bauschutt bei ihm im Wertstoffhof abgegeben worden. Eine zehn Kubikmeter große Mulde konnte mit Restmüll gefüllt werden. "Und es wurden etwa 180 Reifen gefunden, die voller Moos waren und schon lange in der Umwelt herumlagen", zählte Dietsch auf.

Kinder und Erwachsene hatten Spaß, waren an der frischen Luft und hätten dabei noch etwas für die Umwelt getan. cas