Eine sehr große Beteiligung erfuhr der Blutspendetermin des Bayerischen Roten Kreuzes am Montag in der Stadthalle, was erneut unterstrich, dass sich das Rote Kreuz auf die Lichtenfelser Spender verlassen kann.

Erfahrungsgemäß besteht in den Sommermonaten immer die Gefahr, dass Blutkonserven knapp werden. Deshalb war es bemerkenswert, dass im Urlaubs- und Ferienmonat August mit 374 Blutspenden ein überdurchschnittliches Ergebnis erreicht wurde. Unter den vielen Spendern befand sich mit Manfred Tegge aus Ebersdorf ein ganz besonderer Spenderjubilar, der mit seiner 200. Blutspende im Lauf der Jahrzehnte 100 Liter seines kostbaren Lebenssaftes für kranke und verunfallte Mitmenschen zur Verfügung stellte.

Dafür bedankte sich die stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende Rosemarie Göhring, die auch den freiwilligen Helferdienst beim Blutspenden organisiert. Der gebürtige Bucher engagierte sich schon als Jugendlicher beim BRK und war, ebenso wie seine Frau, jahrzehntelang ehrenamtlich für das Rote Kreuz tätig.

Unter den Jubilaren befand sich ein weiterer eifriger Blutspender: 150 Mal hat Rudolf Morgenroth schon geliefert. Erfreulich war auch die Tatsache, dass gleich 20 Erstspender den Weg in die Stadthalle fanden. Diese sind unbedingt notwendig, um das Blutspendewesen aufrechterhalten zu können. thi