Steffen Hörtler begann 1998 auf der Burg Hohenberg seinen beruflichen Werdegang. Als junger Absolvent der Hochschule Fulda zeigte er so viel Engagement, dass er bereits nach kurzer Zeit die Betriebsleitung auf der Burg Hohenberg übertragen bekam. Er entwickelte die Einrichtung mit der Anerkennung als Bildungsstätte, durch die Veranstaltung von deutsch-tschechischen Jugendbegegnungen und durch Fremdbelehrungen zu einem rentablen Betrieb weiter. Damit konnte sogar der damals notleidende Heiligenhof finanziell unterstützt werden.
Als 2003 die Stelle der Leitung am Heiligenhof zu besetzen war, lief die Entscheidung fast zwangsläufig auf Steffen Hörtler hinaus. 2007 wurde er dann Geschäftsführer der neu gegründeten Stiftung Sudetendeutsches Sozial- und Bildungswerk. In der Folge widmete er sich der Sanierung und Erweiterung des Heiligenhofs. 2016 bekam er den Titel Stiftungsdirektor verliehen. Heute ist der Heiligenhof ein mittelständisches Unternehmen mit rund 38 500 Übernachtungen. Und die nächsten Projekte stehen an. So ist ein neues Speisesaalgebäude in der Planung. Die Vorsitzenden des Vorstandes und des Stiftungsrates, Günter Reichert und Hans Knapek, gratulierten Steffen Hörtler zu diesem Dienstjubiläum in einer Feierstunde und danken ihm für seine Leistungen zugunsten des für die sudetendeutsche Volksgruppe so wichtigen Heiligenhofs. red