Die Rainer-Markgraf-Stiftung fördert ein Projekt der Staatlichen Gesamtschule Hollfeld mit 20 000 Euro: die Reparaturwerkstatt mit Fair-Trade-Café.
Bei einer kleinen Feier überreichte Stiftungsvertreter Florian Prosch im Beisein von Bürgermeisterin Karin Barwisch, die zugleich Erste Vorsitzende des schulischen Fördervereins ist, der Schulleitung und einiger Lehrer und Schüler in der Staatlichen Gesamtschule die Fördergelder.
Die Schule arbeitet seit einem Jahr daran, mit Schülern nachhaltiges Verhalten zu erproben und zu trainieren: lernen mit Herz, Hand und Verstand im wahrsten Sinne. Zum einen findet seit September 2017 ein P-Seminar zum Thema "Nachhaltigkeit" statt, zum anderen hat die gebundene Ganztagsklasse mit ihrem Lehrer Erwin Kohnert das Reparieren gelernt. Natürlich waren es zunächst einmal Handys, der Jugendlichen wichtigstes Instrument. Und schließlich soll der Kontakt zur örtlichen Bevölkerung hergestellt werden: Angedacht ist ein fester Nachmittag pro Woche, an dem in der Reparaturwerkstatt geprüft werden kann, ob sich ein defektes Gerät noch reparieren lässt. Da man das bei einer Tasse Kaffee und einem netten Gespräch noch lieber tut, lag die Idee nahe, eine Kombination mit der Fair-Trade-Aktivität herzustellen. Daher wird es ab September und dank der Markgraf-Stiftung auf dem Schulgelände eine Reparaturwerkstatt und ein Fair-Trade-Café geben. red