Etwa 180 Jubelkommunikanten fanden sich am Muttertag in der Pfarrkirche St. Kilian in Bad Staffelstein ein, um sich in einem feierlichen Gottesdienst an ihre erste Heilige Kommunion zu erinnern. Dabei waren Gläubige, die vor 25, 40, 50, 60, 65, 70 und 80 Jahren zum ersten Mal den Leib Christi empfingen.

Pfarrer Georg Birkel, die Ministranten und die Jubelkommunikanten zogen in einer kurzen Prozession unter Begleitung der "Nothelferkapelle" vom Heimatmuseum in die Pfarrkirche ein. Birkel beglückwünschte die Jubelkommunikanten zu ihrem Festtag. Er sagte: "Ihr Kommen ist ein Zeugnis für die Welt". Der Pfarrer freute sich über die Gemeinschaft, die sich wieder nach Jahren oder Jahrzehnten zusammengefunden hat, und erinnerte an den Tag, an dem die Anwesenden zum ersten Mal an den Tisch des Herrn traten. Er richtete auch seinen Blick auf Pfarrer Gerhard Hellgeth, der den größten Teil der anwesenden Jubelkommunikanten auf den Tag ihrer ersten Heiligen Kommunion vorbereitet hatte.

In seiner Predigt ging der Geistliche auf den Muttertag ein, der an diesem Tag gefeiert wurde. "Die Muttersprache, ist die erste Sprache, die ein Kleinkind lernt. Die Muttersprache wird erlernt, um miteinander Kontakt aufzunehmen", sagte Birkel. "Heute wird der Tag gefeiert, an dem Menschen einen Glauben empfangen haben und ihn sich zu eigen machten", so der Pfarrer.

Nach dem Lied "Fest soll mein Taufbund immer stehen" folgten das Bekenntnis zum Glauben, die Fürbitten und die Eucharistiefeier. Anschließend wurden die Jubelkommunikanten in das Jugendheim eingeladen. Pfarrer Georg Birkel sprach dem Versorgungsteam unter Leitung der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Barbara Vetter sowie den Organisatoren seinen Dank aus. Thomas Hümmer