Nachdem am Donnerstag die insgesamt acht Verletzten des schweren Unfalls am späten Vormittag gerettet und versorgt waren, zog sich die komplizierte Bergung des verunglückten Lkw vor der Ausfahrt Nürnberg-Nord an der A 3 bis in den späten Nachmittag. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von 20 Kilometern. Da am Donnerstag hohe Temperaturen von teilweise über 30 Grad herrschten, hatten die lahmgelegten Verkehrsteilnehmer eine längere Durststrecke auszuhalten.
Die Einsatzkräfte vor Ort entschieden deshalb, eine Schnelleinsatzgruppe Betreuungsdienst des Roten Kreuzes anzufordern. Alarmiert wurde die Bereitschaft Erlangen B 2 des Bayerischen Roten Kreuzes, die im Stadtgebiet für Betreuungseinsätze zuständig ist.
Ein Mannschafts-Transportwagen mit einem speziellen Geräteanhänger für den Betreuungsdienst wurde in Marsch gesetzt, ebenso ein Notfallkrankenwagen und ein Gerätekraftwagen. Nach der Auffahrt auf die A 3 bei Tennenlohe bauten die BRK-Helfer nach rund einem Kilometer eine Trink-Station auf, an der sich die durstigen Wartenden versorgen konnten.


Über 850 Menschen bedient

Parallel dazu wurden Versorgungstrupps links und rechts ausgeschickt, die Getränke ausschenkten. Nachdem es dann zur Freigabe einer Spur kam, war der Transportwagen als mobile Ausgabestation auf der Mittelspur unterwegs.
Über 850 Menschen wurden mit Mineralwasser, Apfelschorle und Cola versorgt. Kurzfristig wurde auch eine Schwangere betreut, der neben der Hitze auch das lange Sitzen zu schaffen machte. Begehrt bei Kindern waren Plüsch-Teddys und Kartenspiele. Insgesamt gab das Rote Kreuz 156 Liter Kaltgetränke aus. red