von unserer Mitarbeiterin Heidi Amon

Weilersbach — Großes Lob für die Jugendarbeit, die Adjutanten-Wahl sowie eine Satzungsänderung und Beitragserhöhung standen bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Weilersbach neben positiven Vorstandsberichten im Vordergrund. So hielten sich nach dem Kommandantenbericht von Wolfgang Wunner 62 Aktive der Wehr (zehn Frauen und 52 Männer) bei 19 Übungen fit für den Ernstfall. 25 Einsätze und 689 geleistete Stunden wurden im Jahr 2014 geleistet. Außerdem nahmen die Feuerwehrfrauen und -männer auch an zahlreichen Lehrgängen teil.

Vier Brände

Viermal mussten die Einsatzkräfte zu einem Brand ausrücken und siebenmal zu technischen Hilfeleistungen. Überschattet wurde die Jahresbilanz von einem Einsatz am Bahnübergang Pretzfeld mit tödlichem Ausgang. "Gott sei Dank sei man vor größeren Katastropheneinsätzen verschont geblieben" so Kommandant Wunner. Er bedauert die Übungsmoral. Deshalb sein Appell: "Nehmt bitte an den Übungen teil." Anschließend wurden Laura Kern, Sophie Dötzer, Lara Gath, Benedikt Hack, Damian Weber, Jessica Fibich, Nico Schuster und Lukas Kap in den Feuerwehrdienst aufgenommen.
Vorsitzender Michael Wölker blickte mit den rund 72 Anwesenden auf das rege Vereinsjahr der 374 Feuerwehrmitglieder zurück und schaute voraus auf 2015, in dem das wohl größte Ereignis das 150. Feuerwehrjubiläum vom 4. bis 7. Juni sein wird. Einen gesunden Kassenstand wies Kassier Christopher Gelbhardt nach und Mario Finze zeigte sich als Gerätewart stolz auf die geleistete Arbeit der Gerätewartgruppe.
Unter den Fittichen von Christopher Amon und Christoph Pfeufer, unterstützt von Bernhard Amon, werden 21 junge Leute, zehn Jungs und elf Mädels, ausgebildet. Betreuerin Anna Hack berichtete von zehn Übungen mit rund 15 Kindern sowie dem Highlight des Jahres: Der Kinderfeuerwehrolympiade, die zum 2. Male in Weilersbach stattfand und an der 72 Jungen und Mädchen aus zehn Landkreisfeuerwehren teilnahmen.
Zügig über die Bühne gingen die anstehenden Wahlen. Michael Henkel wurde für sechs Jahre zum Adjutanten bestimmt, Stefan Roppelt und Bernhard Hack zu Kassenprüfern. Beschlossen wurde außerdem eine Änderung von vier Paragrafen der Vereinssatzung, sodass Kinder unter zwölf Jahren in Zukunft bereits Mitglieder werden können. Der jährliche Vereinsbeitrag wurde auf zwölf Euro erhöht.