Über Jahrzehnte hinweg war die Kirchallee mit ihren stattlichen Kastanienbäumen ein markantes Merkmal von Hohenberg. Im Mai 2018 hatte Kreisfachberater Friedhelm Haun die Bäume in Augenschein genommen und empfohlen, fünf kranke und nicht mehr standsichere Kastanien sofort zu fällen. Das geschah im Juli. Die restlichen 14 Kastanien fielen dann im Oktober.

Im Februar begannen auf Initiative der Marktgemeinderäte Cornelia Buß und Clemens Friedrich die Gespräche über eine Neupflanzung der Kirchallee. Friedhelm Haun empfahl 13 schwedische Mehlbeeren, die nach einer Ausschreibung bei der Baumschule Lorberg in Ketzin bestellt wurden.

Die Pflanzung nahmen Mitarbeiter der Firma Ramming und Tröster vor. Die Kosten summierten sich auf über 12 000 Euro

Bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Franz Uome, Norbert Taig von der Verwaltung und Clemens Friedrich wies Friedhelm Haun darauf hin, dass es sich bei der schwedischen Mehlbeere um einen anspruchslosen Baum handelt, der trockene Böden verträgt und eine gute Frosthärte hat. Der Baum habe im Mai duftende Blüten und zähle zu den Bienennährpflanzen.

Im Herbst trage die Mehlbeere orangerote Früchte und sei damit auch Nährbaum für Vögel. kpw