Haßfurt — Die Berufsschule unterstützen in dem Bemühen, ihre Schüler mit modernsten Mitteln auf das Berufsleben vorzubereiten, das will der Freundeskreis der Heinrich-Thein-Berufsschule, der sich jetzt zur Jahresversammlung in der Schule in Haßfurt traf. Bei den Neuwahlen wurde Herbert Elflein für weitere drei Jahre als Vorsitzender bestätigt, Stellvertreter ist Jürgen Dietz, als Kassier fungiert weiterhin Helmar Keeß und neue Schriftführerin ist Kathrin Weber. Kraft Amtes gehören dem Vorstand Landrat Wilhelm Schneider (CSU) sowie die Schulleiter Heidrun Görtler, Jochen Brüggemann und Joachim Sagstetter an. Sie werden unterstützt von den Beisitzern Katharina Bauer, Nicole Luge, Hans-Georg Häfner, Gerhart Heitner, Günter Trum, Michael Eibisch, Alfred Kaiser und Stefan Wlater.


Finanzielle Unterstützung

In seinem Tätigkeitsbericht ging Herbert Elflein auf die Themen wie das Schulentwicklungsprogramm, aber auch auf das schuleigene Qualitäts-Verständnis ein. Gut laufe die Vorbereitung der nächsten Ausbildungsbörse, die am 5. März 2016 stattfindet. 55 Betriebe hätten schon ihre Teilnahme angemeldet, so Elflein. Der Freundeskreis unterstützte die Schule bei der Anschaffung von Tablets und anderer Hardware und jährlich lobt er die Preise für die besten Absolventen der Berufsfachschulen und im Zertifikat Englisch aus. Außerdem schaffte der Freundeskreis einen Notfall-Defibrillator für die Schule an.
Laut Schulleiterin Heidrun Görtler verzeichnet die Berufsschule im laufenden Schuljahr einen leichten Zuwachs auf 1385 Schüler, die in 65 Klassen unterrichtet werden.


Eine Herausforderung

Seit zwei Jahren werden auch junge Flüchtlinge an der Berufsschule betreut. In Kooperation mit dem Landkreis gibt es mittlerweile 102 Schüler in fünf Klassen, 20 davon haben bereits die Vorklasse abgeschlossen und befinden sich jetzt im Berufsintegrationsjahr. "Und wir haben eine Warteliste von 80 Schülern", so Heidrun Görtler. Es sei durchaus eine Herausforderung, Schüler aus 14 verschiedenen Nationen zu unterrichten, doch durch die Verstärkung des Kollegiums durch drei Lehrer für Deutsch als Fremdsprache und 1,5 Stellen für die sozialpädagogische Begleitung funktioniere das Projekt gut. "Wir integrieren, indem wir die jungen Flüchtlinge wie ganz normale Schüler behandeln, ohne Sonderrechte", erklärte Görtler. sw