Mehr als 20 Schulklassen kamen in den vergangenen Wochen ins Landratsamt Forchheim, um dort die Ausstellung "Rette die Welt ... zumindest ein bisschen" der Verbraucherzentrale Bayern zu besuchen.
Im Rahmen der für die Schulklassen angebotenen Führungen gab es wesentliche Informationen rund ums Thema Ressourcenschutz und Rohstoffverbrauch. "Bei einer anschließenden Gruppenarbeit war es Aufgabe der Schülerinnen und Schüler sich selbst näher mit den einzelnen Themenbereichen zu befassen, um die Fragen auf den verteilten Arbeitsblättern beantworten zu können", teilt das Forchheimer Landratsamt mit. Auch die Schüler der drei Berufsintegrationsklassen der Beruflichen Schulzentrums Forchheim hatten sich zusammen mit den Lehrkräften Corinna Feldmayer und Sonja Abualhayja auf den Weg gemacht, um die Ausstellung anzuschauen und ihr Wissen zu erweitern.


Gewicht d von acht Elefanten

Obwohl sie sich schon Gedanken über diese Thematik gemacht hatten, waren sie von den Fakten und Informationen, die ihnen Christine Galster vom Landratsamt Forchheim bei der Führung vermittelte, zum Teil doch überrascht.
Die erste Station der Ausstellung zeigte, dass der Rohstoffverbrauch in Deutschland pro Kopf und Jahr in etwa dem Gewicht von acht Elefanten entspricht. Bei der kurzen Einführung gab es Hinweise zum Abbau der Rohstoffe und den damit einhergehenden Umweltbelastungen.
Erläutert wurde auch, dass in Deutschland rund 100 Millionen alte Handys und Smartphones ungenutzt in Schubladen liegen. Diese Althandys enthalten bis zu 17 verschiedene Metalle - unter anderem wertvolles Gold, Silber, Palladium, Kupfer, Kobaldt, die gut recycelt und wiederverwendet werden können.
"Jeder kann seinen Beitrag zur Verringerung des Rohstoffverbrauches und zum Umwelt- und Klimaschutz leisten", schreibt das Landratsamt. red