«Pirmin ist ein Spieler, der bereits in vielen Begegnungen auf Spitzenniveau seine hervorragenden fußballerischen Qualitäten unter Beweis gestellt hat», sagte 1899-Sportchef Alexander Rosen. Schwegler sei ein «vorbildlicher Profi mit Führungsqualitäten, der unserer jungen Mannschaft auf und neben dem Platz Akzente setzen wird».

Der 27-Jährige nannte als Grund für den Ausstieg aus dem noch bis 2015 laufenden Kontrakt in Frankfurt die besseren sportlichen Möglichkeiten. «Hoffenheim verfolgt eine klare Philosophie, die Mannschaft spielt einen begeisternden Offensivfußball. Das hat mich überzeugt, diese Herausforderung anzunehmen und den spannenden Weg der TSG mitzugehen», erklärte Schwegler in einer Vereinsmitteilung. Die Ablösesumme soll im niedrigen Millionenbereich liegen.

Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen ist enttäuscht vom Verhalten Schweglers. «Einen persönlichen Kontakt hatte es weder zu mir noch zu Bruno Hübner gegeben. Bei mir muss das auch nicht sein, bei Bruno hätte ich es schon erwartet», kritisierte Bruchhagen am Montagabend in der hr-Fernsehsendung «Heimspiel!». Sportdirektor Hübner hatte gehofft, den Eidgenossen halten zu können.

«Dass er jetzt zu Hoffenheim wechselt, hat mich schon ein bisschen überrascht», sagte Bruchhagen. Schwegler hat in seinem Vertrag bei der Eintracht eine Ausstiegsklausel. Am Montag hatte der Manager des Mittelfeldspielers den Transfer bestätigt. Schwegler bestritt in fünf Jahren 146 Bundesliga-Partien für die Eintracht.